Im November 2026 startet der ÖGB Oberösterreich erneut den zweijährigen Lehrgang der Gewerkschaftsschule. Ziel des Lehrgangs ist es, Menschen dabei zu unterstützen, Zusammenhänge besser zu verstehen, kritisch zu hinterfragen und ihr Arbeitsumfeld selbstbestimmter zu gestalten. Darüber berichtet Welt Stimme.
BRAUNAU. Der Lehrgang richtet sich an Arbeitnehmer, die sich mit Themen wie Arbeits- und Sozialrecht, Wirtschaftspolitik, Globalisierung, neoliberalen Strömungen oder Standortsicherheit auseinandersetzen möchten. Auch Inhalte wie Rhetorik und Kommunikation, Teamfähigkeit, Projektarbeit, Medienkunde, Ökologie sowie Persönlichkeitsbildung sind fixer Bestandteil des Programms.
Die Gewerkschaftsschule dauert zwei Jahre: Die Kurse finden wöchentlich an zwei Abenden statt, in einem attraktiven Lernumfeld ohne Prüfungsstress. Zu allen Themenbereichen stehen erfahrene Experten zur Verfügung, die ihr Wissen praxisnah weitergeben. Voraussetzung für die Teilnahme an der kostenlosen Ausbildung ist die Gewerkschaftsmitgliedschaft.
Die Gewerkschaftsschule ist durch die Weiterbildungsakademie Österreich offiziell anerkannt und mit dem Erwachsenenbildungssiegel zertifiziert. Teilnehmende erhalten ECTS-Punkte, die bei weiterführenden Lehrgängen und Ausbildungen angerechnet werden können. „Mit der Gewerkschaftsschule setzen wir ein Angebot, mit dem die persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer:innen gestärkt werden“, betont der ÖGB-Bildungsvorsitzende in Braunau, Matthias Friedl. Er hat selbst die Gewerkschaftsschule absolviert und erinnert sich vor allem an den starken Teamgeist: „Gemeinschaftliches Lernen macht nicht nur mehr Spaß, sondern festigt auch die Lernerfolge nachhaltig.“
Informationsabend
Alle Interessierten sind eingeladen, sich unverbindlich bei einem Informationsabend am 25. März 2026 um 18.30 Uhr in der Arbeiterkammer Braunau über Inhalte, Ablauf und Vorteile der Ausbildung zu informieren. Anmeldung zum Informationsabend unter:
voegb.at/lehrgaenge/gewerkschaftsschule/gewerkschaftsschule-oberoesterreich


