Treffen der Staatsoberhäupter in Innsbruck
Das Treffen von Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit den Staatsoberhäuptern aus fünf deutschsprachigen Ländern begann am Dienstag in Innsbruck und fand am Mittwoch im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach (EFA) seine Fortsetzung. Landeshauptmann Anton Mattle, EFA-Präsident Othmar Karas und Bürgermeister Markus Bischofer empfingen die hochrangigen Gäste im Congress Centrum im Alpbachtal.
Zu den Teilnehmern zählten neben Van der Bellen Belgiens König Philippe, Deutschlands Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, Großherzog Guillaume von Luxemburg sowie der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin und deren Gattinnen. Das EFA, das am 24. August startete, befand sich zur Zeit des Treffens mitten in den „Conference Days“. Das diesjährige Motto lautete „How Europe wins“, während das Treffen der Staatsoberhäupter unter dem Motto „Zusammenhalt in Europa“ stattfand.
Nach einer Arbeitssitzung zu dem Motto des EFA war ein Austausch mit sechs Stipendiaten aus den jeweiligen Heimatländern im Alpbacher Hof geplant. Dieser Austausch sollte ebenfalls abseits der Medien stattfinden.
Am Dienstag präsentierte Van der Bellen bei schönem Wetter seinen Gästen die Region. Ein Arbeitsmittagessen fand im Restaurant 1809 am Bergisel mit Blick über Innsbruck statt. Am Nachmittag besuchte die Gruppe den Stubaier Gletscher. Der „landesübliche Empfang“ am Abend in der Innsbrucker Hofburg umfasste traditionell Schützenabordnungen, Musikdarbietungen sowie Ehrensalven.
Das letzte Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter fand vor einem Jahr in Bad Ragaz, Schweiz, statt. Zuvor trafen sie sich 2019 in Linz, Österreich.
Einordnung
Das Treffen der Staatsoberhäupter verdeutlicht die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den deutschsprachigen Ländern in Europa. Die Diskussionen könnten Einfluss auf zukünftige politische Entscheidungen und den Zusammenhalt innerhalb der EU haben.


