Eine Petition zur Umgestaltung der Engerthstraße in Wien hat die nötige Schwelle von 500 Unterstützerinnen und Unterstützern erreicht und wird nun vom Petitionsausschuss der Stadt behandelt.
Initiiert wurde das Anliegen im Sommer von Markus Steenbock gemeinsam mit der Bürgerinitiative Wien zu Fuß und der Radlobby. Eingereicht wurde die Petition über die städtische Petitionsplattform.
Gefordert wird eine Erweiterung der bestehenden Radinfrastruktur auf der Engerthstraße sowie mehr Raum für Rad- und Fußverkehr. Die Strecke dient als wichtige Querverbindung für Radfahrende zwischen Brigittenau und Leopoldstadt.
Nach Angaben aus dem Antrag ist der bestehende Zwei-Richtungs-Radweg an einzelnen Stellen durch parkende Autos blockiert und in Teilen zu schmal. Steenbock sagte dazu, die Anlage entspreche „schon lange nicht mehr den heutigen Anforderungen eines Zwei-Richtungs-Radwegs“.
Die weiteren Schritte sind eine Gültigkeitsprüfung der Unterschriften, Stellungnahmen der betroffenen Stellen und eine öffentliche Anhörung mit den Einbringern der Petition. Danach soll der Ausschuss eine Empfehlung an die zuständige Stelle abgeben. Eine Entscheidung über eine konkrete Umgestaltung liegt damit noch nicht vor.
Steenbock gab zudem an, dass zusätzlich 500 Papierunterschriften gesammelt worden seien. Die genaue Gesamtzahl über den mehr als 500 erforderlichen Unterstützungen hinaus bleibt damit unklar.
Engerthstraße verbindet als gerade verlaufende Straße Friedrich-Engels-Platz und Stadion und wird von Radfahrenden als Verbindung zwischen den beiden Bezirken genutzt.


