500 Mio. $ Schaden
Internationale Ermittler haben in einem bedeutenden Schritt gegen die international agierende Cyberkriminalität 184 Opfer identifiziert und den Schaden auf über 500 Millionen US-Dollar geschätzt. Die technische Infrastruktur der Gruppe Blacksuit/Royal wurde erfolgreich ausgehoben.
Dies wurde vom Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen berichtet. Durch die Stilllegung der Server wurde die Kommunikation der Täter sowie die Verbreitung ihrer Schadsoftware erheblich beeinträchtigt.
Mehr als 500 Millionen US-Dollar Schaden
Die Ermittler befinden sich derzeit in der Auswertung zusätzlicher Daten, die in einer großangelegten Aktion im Juli 2024 sichergestellt wurden. Diese Maßnahmen sind entscheidend für die Aufklärung und Identifizierung der Verantwortlichen.
„Damit setzen wir ein klares Zeichen zur Bekämpfung von Kriminalität im digitalen Raum“, zitiert das LKA-Präsident Thorsten Massinger. Die Ermittlungsbehörden appellieren an die Geschädigten, Vorfälle zu melden, um künftige Angriffe zu verhindern.
Täter erpressen doppelt
Die Angreifer bedienen sich einer Methode der doppelten Erpressung, bei der nicht nur Daten verschlüsselt, sondern auch gestohlen werden. Dies führt zu einer erhöhten Bedrohung, da die Täter mit der Veröffentlichung oder dem Verkauf der Daten drohen, um Lösegeld zu erpressen.


