Anschlagspläne einer IS-Anhängerin auf das US-Parlamentsgebäude
Eine 35-jährige Anhängerin der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) wurde wegen des Verdachts auf Terrorismus angeklagt. Die Frau plante, das Kapitol in Albany, dem Sitz des US-Bundesstaates New York, anzugreifen und kündigte an, dort „Senatoren zu töten“.
Laut Gerichtsunterlagen gab die Angeklagte einem Informanten des FBI an, sie wolle „zügig Picknicks in der Nähe des Kapitols abhalten, um die Sicherheitsvorkehrungen zu beobachten“. Über eine verschlüsselte Messenger-App äußerte sie den Wunsch, „möglichst viel von dem Gebäude zu zerstören und die Senatoren während ihrer Sitzung zu töten“.
Die Frau, die Berichten zufolge zum Islam konvertierte und sich im Internet als aktive IS-Unterstützerin äußerte, erwog, sich als Essenslieferantin auszugeben, um in das Abgeordnetenhaus und den Senat in Albany einzudringen und dort eine Bombe zu platzieren. Nach ihrer Flucht in Syrien plante sie, in die USA zurückzukehren, um weitere Angriffe auf prominente Ziele, darunter den Times Square in New York, auszuführen.
Nachdem sie Bombenkomponenten sowie eine Liefertasche von DoorDash besorgt hatte, wurde die Frau am Mittwoch von FBI-Agenten festgenommen.
Einordnung
Die Festnahme verdeutlicht die anhaltende Bedrohung durch extremistische Einzelpersonen innerhalb der USA. Der Vorfall zeigt, wie terroristische Ideologien weiterhin potenzielle Gewaltakte inspirieren können, auch in einem tiefgreifend gesicherten Umfeld wie dem Kapitol.


