Gedenken an 9/11 in New York: Petition gegen Mamdani sorgt für Kontroversen

September 11, 2026 02:23
Gedenken an 9/11 in New York: Petition gegen Mamdani sorgt für Kontroversen

Widerstand gegen Teilnahme des muslimischen Bürgermeisters an Gedenkfeiern zum 11. September

Vor den Gedenkfeiern in New York für die Opfer der Terroranschläge vom 11. September regt sich Widerstand gegen die Teilnahme des muslimischen Bürgermeisters Zohran Mamdani. Bis Donnerstag hatten über 110.000 Menschen eine Online-Petition unterschrieben, die die Organisatoren auffordert, Mamdani auszuladen. Die Petition wurde von Giovanni Galante initiiert, dessen Ehefrau Grace Catherine 2001 beim Einsturz des World Trade Centers starb.

Galante wirft Mamdani vor, seine Äußerungen und persönlichen Verbindungen stünden im Widerspruch zu den Werten der trauernden Hinterbliebenen. Er kritisiert, dass Mamdani die Aussage „Globalisiert die Intifada“ nicht klar genug verurteilt habe. Diese Formulierung werde von vielen als Billigung von Gewalt interpretiert. Zudem behauptet Galante, dass Mamdani Verbindungen zu Personen pflege, welche die amerikanischen Institutionen gering schätzten oder extremistischen Ideologien nicht ausreichend kritisch gegenüberstünden, nennt jedoch keine Namen.

Unterstützer der Petition sind unter anderem Michael LaRosa, ehemaliger Sprecher von First Lady Jill Biden. LaRosa äußerte, die Teilnahme Mamdanis würde von den Opfern der Anschläge ablenken und die Gedenkfeier müsse „frei von Politik“ bleiben.

Die Gedenkzeremonie findet am Freitag am Mahnmal an Ground Zero statt, wo einst das World Trade Center stand. Angehörige werden die Namen der dort umgekommenen Menschen verlesen, es sind Schweigeminuten geplant, jedoch keine Reden.

Bei der Veranstaltung werden neben Mamdani auch der damalige Bürgermeister Rudy Giuliani und alle lebenden ehemaligen Präsidenten erwartet. Joe Biden, Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama haben ihr Kommen angekündigt. Donald Trump lässt sich von Vizepräsident JD Vance vertreten, während er selbst eine Rede im Pentagon halten wird.

Am 11. September 2001 wurden 2.977 Menschen durch die terroristischen Anschläge des Al-Kaida-Netzwerks getötet, als Passagierflugzeuge in das World Trade Center und das Pentagon gesteuert wurden. Eine vierte Maschine stürzte in einem Feld ab, da sich die Insassen wehrten. Insgesamt wurden mit den 19 Attentätern 2.996 Todesfälle registriert.

Einordnung

Der Widerstand gegen die Teilnahme von Bürgermeister Mamdani verdeutlicht die anhaltenden Spannungen rund um den 11. September und die damit verbundenen emotionalen Verletzungen. Diese Kontroversen könnten die Atmosphären der Gedenkfeiern und das öffentliche Gedächtnis an die Anschläge beeinflussen.

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