Umbauarbeiten am BORG Dreierschützengasse in Graz abgeschlossen
Gut ein Jahr nach dem Amoklauf am BORG Dreierschützengasse in Graz sind die Umbauarbeiten an den betroffenen Räumen abgeschlossen. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres können die Schülerinnen und Schüler ab Montag sämtliche Räumlichkeiten wieder nutzen.
Bildungslandesrat Stefan Hermann (FPÖ) erläuterte, dass die Öffnung für Medien vor Schulbeginn dazu diene, Druck von Schülern und Lehrern zu nehmen. Die Rückkehr sei ein bedeutender und emotionaler Schritt. Das Gebäude wurde in wesentlichen Bereichen modernisiert, um Sicherheit und gute Lernbedingungen zu gewährleisten.
Die Umbauten, die rund drei Millionen Euro kosten und teilweise durch Sonderfinanzierung der Bundesregierung ermöglicht wurden, umfassten die Umgestaltungen von etwa 3.500 Quadratmetern. Besonders betroffene Klassenzimmer wurden umfunktioniert. Ein ehemaliges Klassenzimmer wurde in einen „Raum der Stille“ umgewandelt, um den Schülern einen Ort der Reflexion zu bieten.
Schulleiterin Liane Strohmaier versprach den Schülern einen fast gewohnten Schulstart, obwohl einige Überraschungen zu erwarten seien. Die neuen Raumgestaltungen sollen ein positives Lernumfeld schaffen. Zudem gab es höhere Besucherzahlen bei der Besichtigung der Baustelle, da über 100 Jugendliche die Möglichkeit nutzten, das neu gestaltete Gebäude zu sehen.
Einordnung
Die Rückkehr in die umgebauten Räumlichkeiten ist ein bedeutender Schritt für die Schulgemeinschaft nach dem Amoklauf und bietet eine neue Lernumgebung. Die Maßnahmen wurden ergriffen, um Raum für Sicherheit und Gemeinschaft zu schaffen, was für die psychologische Stabilität der Schüler von Bedeutung ist.


