Nach einem heißen Sommer rät Daniel Fluch vom Unternehmen Naturdesign by Daniel in Lavamünd dazu, Gärten rechtzeitig auf den Winter vorzubereiten. Die Empfehlungen richten sich an Hobbygärtner in der Region, die ihre Beete und Pflanzen vor Frost und Witterung schützen wollen.
Fluch sagt, Gartengeräte brauchten nur einen wettergeschützten Raum. Mineralischer Dünger und Pflanzenschutzmittel sollten hingegen trocken und lichtgeschützt gelagert werden, etwa im Keller.
Auch der Außenwasserhahn sollte demnach abgedreht werden. Für Rosen empfiehlt Fluch, Laub rund um die Pflanzen zu verteilen, damit sie vor Frost geschützt sind.
Von einem Rückschnitt von Blumen im Herbst rät er ab. Besser sei es, damit bis zum Frühjahr zu warten, damit erkennbar bleibe, wo die Pflanze wieder austreibt.
Bei Stauden sei ein Schnitt im Herbst zwar möglich, notwendig sei er aber nicht. Die Samen seien zudem eine wichtige Nahrung für heimische Vögel.
Für mediterrane Pflanzen wie Olivenbäume warnt Fluch vor zu dichter Abdeckung. Wenn die Sonne scheine, solle die Schutzfolie wieder entfernt werden, weil sich darunter Hitze stauen und die Pflanze schädigen könne.
Beim Rasen empfiehlt er, ihn im Herbst etwas höher zu mähen, etwa auf 3 bis 4 Zentimeter. Das könne braune Stellen im Frühjahr vermeiden helfen.
Die Hinweise sind Teil eines Gartenbeitrags aus Lavamünd. Darin spricht Fluch auch darüber, wie Gartengestaltung heimische Tiere unterstützen kann.


