Mit einem neuen Masterplan will Tirol bis 2035 rund 200 Millionen Euro in Fachberufsschulen und Schülerheime investieren. Nach Angaben des Landes soll das die Ausbildungsbedingungen für Lehrlinge verbessern.
Im Mittelpunkt der Weiterentwicklung der dualen Ausbildung stand ein Treffen der Direktorinnen und Direktoren der Tiroler Fachberufsschulen an der TFBS für Holztechnik in Absam. Dort sprachen sie mit Bildungslandesrätin Cornelia Hagele und Vertreterinnen und Vertretern der Bildungsdirektion für Tirol über aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven.
Geplant sind vor allem die Erneuerung bestehender Schulgebäude und Schülerheime sowie punktuelle Erweiterungen an einzelnen Standorten. Insgesamt sollen rund 750 Heimplätze modernisiert und weitere 20 Plätze neu geschaffen werden.
Im Einzelhandel sollen ab dem Schuljahr 2027/28 neue Kompetenzzentren entstehen. Die TFBS Landeck soll sich dabei auf den Textilhandel konzentrieren, die TFBS Kitzbühel auf den Sportartikelhandel.
Die Umsetzung des Plans soll von einem neu eingerichteten Berufsschulbeirat begleitet werden. In diesem Gremium arbeiten Vertreterinnen und Vertreter des Landes Tirol, der Bildungsdirektion, der Sozialpartner sowie der Gemeinden zusammen.
Hagele betonte bei dem Treffen: „Die Lehre verbindet wie kein anderer Ausbildungsweg Praxis und Schule. Mit unserem dichten Netz an Fachberufsschulen schaffen wir die Grundlage für den beruflichen Erfolg der nächsten Generationen“.
Zum Ziel, die duale Ausbildung attraktiv zu halten, sagte sie außerdem: „Damit die duale Ausbildung für junge Menschen weiterhin attraktiv bleibt, braucht es zeitgemäße Möglichkeiten und eine enge Verbindung zur Praxis. Unser Anspruch ist ein hochwertiges Ausbildungsmodell, das den Anforderungen der Arbeitswelt gerecht wird. Nur so können wir unseren Jugendlichen vielfältige Perspektiven für ihren beruflichen Weg eröffnen“.


