Das geplante Winterprojekt „Ice Magic Innsbruck“ stößt in Innsbruck auf Zuspruch, zugleich sorgt die Eintrittspreisstruktur für eine lebhafte Debatte in den sozialen Medien. Die Anlage soll von 12. November 2026 bis 21. Februar 2027 in der Innenstadt entstehen.
Vorgesehen sind zwei Eisflächen am Landhausplatz und am Bozner Platz mit insgesamt 2.300 Quadratmetern. Am Landhausplatz sind rund 2.000 Quadratmeter geplant, darunter eine Hauptfläche von knapp 1.100 Quadratmetern und eine etwa 300 Meter lange Eisbahn.
Der Bozner Platz soll weitere 300 Quadratmeter Eisfläche erhalten. Tagsüber ist sie für Kinder und Anfänger gedacht, ab 17 Uhr täglich für Curling mit vier Bahnen.
Die Eintrittspreise liegen bei 12 Euro für Erwachsene und 8 Euro für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren. Abends fällt an der Kassa ein Aufpreis von 1,50 Euro an.
Ermäßigt kostet der Eintritt 10 Euro für Menschen mit Behinderung, Schüler, Studierende und Senioren ab 65 Jahren. Schulklassen können das Angebot zu bestimmten Zeiten kostenlos nutzen.
In den Reaktionen wird das Vorhaben inhaltlich vielfach gelobt; in der Berichterstattung wird es als ansprechend, charmant und als Bereicherung beschrieben. In den sozialen Medien richtet sich die Kritik vor allem gegen die Preise, darunter der Vorwurf, das Angebot sei für Familien mit zwei oder drei Kindern zu teuer.
Die Innsbrucker Innenstadt hatte früher mit dem „Eiszauber“ am Sparkassenplatz bereits eine Eisfläche im Zentrum. Dieses Angebot wurde 2016 beendet, nachdem Schäden an der Tiefgarage darunter aufgetreten waren; ein damaliger Vorschlag des Innsbrucker Innenstadtvereins, die Bahn auf den Landhausplatz zu verlegen, scheiterte an den Kosten.


