Rapid droht nach Randalen beim Wiener Derby empfindliche Strafe

Feber 16, 2026 11:18
Rapid droht nach Randalen beim Wiener Derby empfindliche Strafe

Eklat beim Wiener Derby: Rapid droht empfindliche Strafe

WIEN. Der SK Rapid sieht sich nach den gewalttätigen Vorfällen beim Wiener Derby am 16. Februar 2026 mit einer schweren Sanktion seitens der Fußball-Bundesliga konfrontiert. Aufgrund der vom Verein verursachten Randale könnte eine empfindliche Strafe verhängt werden. Darüber berichtet Welt Stimme.

Die Hütteldorfer wurden bereits im September 2024 aufgrund vorheriger Ausschreitungen mit einer bedingten Heimfansektorsperre bis zum 1. Oktober 2026 belegt, sowie einer Sperre von drei gegenüberliegenden Sektoren während der Heimspiele gegen Austria, Sturm, LASK und Salzburg.Diese Sanktion könnte nun zur Anwendung kommen, wobei ein Teil des Allianz Stadions beim kommenden Spiel gegen Salzburg am 8. März gesperrt sein könnte. Zudem drohen finanzielle Strafen. Die Bundesliga plant, sich möglicherweise bereits am kommenden Montag mit den Vorfällen zu befassen.

Rapid verurteilt Vorkommnisse

Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup äußerte sich zu den Vorfällen und verwies auf die Sicherheitsbedenken im Stadion: „Es sind Kinder im Stadion, es sind Eltern im Stadion. Das Letzte, was wir tun sollten, ist ein Spiel zu spielen, wo es nicht sicher ist für sie.“ Er zeigte Verständnis für die Frustration der eigenen Anhänger, betonte jedoch, dass diese nicht auf die Weise zum Ausdruck gebracht werden dürfe, wie es geschehen sei.

Ein Sprecher des Vereins erklärte zudem, es sei inakzeptabel, dass Menschen im Stadion durch Böller oder Ähnliches in Gefahr gebracht würden und äußerte die Hoffnung, dass niemand verletzt worden sei.

Fischer: „Einfach traurig“

Der Kapitän von Austria Wien, Manfred Fischer, bezeichnete die Vorfälle als „einfach traurig“ und bedauerte besonders die betroffenen Familien. Die Derbys seien traditionell die Highlights der Saison für die Spieler gewesen, doch nun sehe er die Möglichkeit weiterer Konsequenzen mit Bedauern: „Das ist einfach schade, für den Sport und den Wiener Fußball.“ Torschütze Johannes Eggestein stimmte zu, dass solche Szenen bedauernswert seien und appellierte an die Spieler, Ruhe zu bewahren und sich auf den Wettbewerb zu konzentrieren.

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