1024. Rinderversteigerung in Maishofen erzielt hohe Preise trotz herausforderndem Milchmarkt

Jänner 20, 2026 11:57
1024. Rinderversteigerung in Maishofen erzielt hohe Preise trotz herausforderndem Milchmarkt

Erfolgreiche Rinderversteigerung in Maishofen

Die 1024. Rinderversteigerung in Maishofen zeichnete sich durch hochwertige Tiere, großes Käuferinteresse und zahlreiche Spitzenpreise aus. Trotz der verhaltenen Marktentwicklung am Milchmarkt konnte die Auktion mit erfreulichen Durchschnittspreisen aufwarten. Darüber berichtet Welt Stimme.

MAISHOFEN. Vor kurzem fand in Maishofen die 1024. Rinderversteigerung statt. Insgesamt wurden 199 Kühe der Rassen Fleckvieh (151), Pinzgauer (20), Holstein (27) und Normande (1) sowie 52 Zuchtkälber angeboten. Geschäftsführer Thomas Edenhauser begrüßte zahlreiche Handelsfirmen, viele bäuerliche Käufer und interessierte Besucher. Das Aufgebot war qualitativ hervorragend, in allen Kategorien wurden Spitzentiere präsentiert.

Trotz anfänglicher Unsicherheiten aufgrund der Rückgänge am Milchmarkt und fallender Preise für Milchkühe an anderen Standorten zeigte sich in Maishofen ein positives Bild: Das Interesse seitens der bäuerlichen Käufer war groß. Der Versteigerungsverlauf gestaltete sich von Beginn an flott, und es konnten sehr gute Durchschnittspreise erzielt werden. Auch die Zuchtkälber fanden großen Anklang und wechselten zu erfreulichen Preisen den Besitzer.

Zahlreiche Spitzenpreise erzielt

Bei den Fleckvieh-Mehrkalbskühen durfte sich der Betrieb Georg Mayr, Ganzenhub (Goldegg), gleich doppelt über den Höchstpreis freuen. Zwei äußerst leistungsstarke Kühe überzeugten mit einer Tagesmilchleistung von jeweils 50 Kilogramm. Beide eleganten Tiere wurden von Georg Ploner aus Dölsach ersteigert. Den Bestpreis bei den Fleckvieh-Jungkühen und zugleich den Tageshöchstpreis erzielte eine exzellente Power-Red-Tochter vom Betrieb Georg Mayr, Unterberg (Goldegg). Diese exterieurstarke Jungkuh mit hervorragender Euteranlage, bestem Fundament und einer Tagesleistung von 36 Kilogramm Milch ging an Tobias Lang aus Arnreit.

Der Spitzenpreis bei den Holsteintieren wurde mit einer herausragenden Jungkuh vom Betrieb Anton Kaserer, Walderwirt (Wald), erzielt. Die leistungsbereite und sehr euterstarke Totem-Tochter mit 38 Kilogramm Tagesgemelk sicherte sich Hermann Jäger aus Ötz. In der Rassengruppe Pinzgauer erreichte eine harmonische Jungkuh vom Betrieb Michael Niedermoser, Sanhater (St. Jakob im Haus), den Höchstpreis. Diese edle, sehr rumpfige Torro-Tochter mit einer Tagesleistung von 31 Kilogramm wurde von der Fa. Schneeberger aus Zell am Ziller ersteigert. Den Spitzenpreis bei den Zuchtkälbern erzielte ein vielversprechendes Fleckvieh-Kalb vom Betrieb Barbara Gschwendtner, Flatscher (Pfarrwerfen). Das bestens entwickelte Kalb ging an Norbert Duregger aus Gainberg.

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