Am 4. Januar 2026 hat das Bergbaumuseum Bad Bleiberg seine 10.000. Besucherin empfangen, was einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte des Museums darstellt. Dies steht nicht nur für eine beeindruckende Zahl, sondern auch für die tiefe Verbundenheit vieler Gäste mit dem Gesundheitshochtal. Darüber berichtet Welt Stimme.
BAD BLEIBERG. Pünktlich um zehn Uhr betrat Sonja Buzin aus Korneuburg das Bergbaumuseum – ohne zu wissen, dass sie an diesem Tag im Mittelpunkt stehen würde. Sie wurde herzlich als Jubiläumsbesucherin willkommen geheißen. Für Buzin war es kein gewöhnlicher Besuch, sondern ein weiterer Schritt in ihrer langjährigen Beziehung zu Bad Bleiberg, das sie als ihre zweite Heimat betrachtet.
Eine treue Besucherin
Seit vielen Jahren verbringt Sonja Buzin regelmäßig ihre Zeit im Gesundheitshochtal. In dieser Zeit hat sie zahlreiche Wochen hier verbracht und dabei nicht nur die malerische Ruhe, sondern auch die Geschichte des Bergbaus intensiv kennengelernt. Die Schaubergwerke und das Museum sind für sie feste Anlaufstellen während jedes Aufenthalts – Orte, die sie stets neu entdecken möchte.
Ein Angebot mit Strahlkraft
Der Bürgermeister von Bad Bleiberg, Christian Hecher, bezeichnet den Jubiläumsbesuch als starkes Zeichen. Das Bergbaumuseum hat sich seit seiner Eröffnung zu einem bedeutenden Bestandteil des touristischen Angebots der Region entwickelt. Es ergänzt die bestehenden Attraktionen ideal und verdeutlicht den Erfolg regionaler Förderprogramme.
Mehr als ein Museum
Was im Museum zu sehen ist, repräsentiert nur einen Teil eines umfassenderen Konzepts. Im Hintergrund entsteht ein montanhistorisches Archiv, das die lange Bergbaugeschichte wissenschaftlich dokumentiert und Forschenden zugänglich macht. Bad Bleiberg transformiert sich somit von einem Erlebnisort zu einem Zentrum für historische Forschung.
Ein Blick in die Tiefe
Ein besonders ansprechendes Exponat, das seit dem letzten Sommer Teil der Ausstellung ist, ist ein detailliertes Glasmodell, das das umfangreiche Stollensystem des Erzbergs bis in große Tiefen sichtbar macht. Dieses Modell demonstriert eindrucksvoll die technische Meisterleistung des Bergbaus und lässt die Besucher in Staunen über die gläserne Landschaft verweilen.
Geschichte, die weiterlebt
Der Bergmännische Kulturverein engagiert sich aktiv dafür, dass die Tradition lebendig bleibt. Mit Veranstaltungen, Vorträgen und thematischen Rundgängen wird die Vergangenheit erlebbar gemacht. Außerdem werden stets neue Ideen entwickelt, um das erbe ansprechend für zukünftige Generationen zu präsentieren.
Über Grenzen hinweg gedacht
Auch über die Landesgrenzen hinaus wird an neuen Projekten gearbeitet. In Zusammenarbeit mit Partnergemeinden in Italien werden Konzepte entwickelt, die Bergbau, Natur und Wandern vereinen. Geplant sind neue Erlebnisse entlang der Wanderwege und in den Schaubergwerken – unterstützt durch einen Wanderpass, der die Entdeckerlust belohnt.
Ein Jubiläum mit Symbolkraft
Die Ehrung der 10.000. Besucherin nur wenige Jahre nach der Eröffnung des Museums zeigt, wie sehr das Bergbaumuseum in Bad Bleiberg angenommen wurde. Es hat sich zu einem Ort entwickelt, an dem Geschichte nicht nur erzählt, sondern auch gefühlt wird – tief verwurzelt im Gestein und im Herzen des Hochtals.


