Bürgerbeteiligung zur Windkraftnutzung in Pernegg startet mit großer Resonanz

November 6, 2025 06:42
Bürgerbeteiligung zur Windkraftnutzung in Pernegg startet mit großer Resonanz

In Pernegg startet ein offener Beteiligungsprozess zur Windkraftnutzung. Zahlreiche Bürger informieren sich, stellen Fragen und bringen sich aktiv ein. Das große Interesse zeigt: Die Gemeinde will ihre Energiezukunft gemeinsam gestalten.

PERNEGG. Pernegg setzt auf Bürgerbeteiligung: Mit einer gut besuchten Informationsveranstaltung hat die Marktgemeinde den Start eines umfassenden Beteiligungsprozesses zur Windkraftnutzung eingeleitet. Viele Bürger nutzten die Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand zu informieren, Fragen zu stellen und sich für die bevorstehende Planungswerkstatt anzumelden. Das große Interesse verdeutlicht, dass die Gemeinde aktiv an ihrer Energiezukunft mitwirken möchte. Darüber berichtet Welt Stimme.

Im Mittelpunkt des Prozesses steht die gemeinsame Entwicklung von Rahmenbedingungen für die sinnvolle Umsetzung von Windkraft. Teile des Gemeindegebietes liegen in einer vom Land Niederösterreich als grundsätzlich geeignet eingestuften Zone. Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung einer umfassenden Untersuchung eines möglichen Projekts zugestimmt, in die ausdrücklich die Bevölkerung einbezogen werden soll. Entscheidungen sollen transparent und nachvollziehbar getroffen werden.

Beteiligung der Bürger

Bürgermeister Andreas Nendwich (ÖVP) betont: „Windkraft bietet unserer Gemeinde große Chancen – ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Wir wollen diesen Weg gemeinsam mit den Menschen in Pernegg gehen. Beteiligung und Mitgestaltung stehen im Mittelpunkt.“ Diese Aussage unterstreicht die zentrale Bedeutung der aktiven Einbindung der Bürger bei der Gestaltung der Energiezukunft der Gemeinde.

Die Planungswerkstatt Windkraft Pernegg wird von Januar bis März 2026 stattfinden und von der Firma GUSTA begleitet. In einer repräsentativ zusammengesetzten Gruppe diskutieren Bürger zentrale Fragen wie Standortwahl, Gestaltung, Abstände und lokaler Nutzen. Die Ergebnisse sollen in eine Empfehlung an den Gemeinderat einfließen und die Grundlage für weitere Entscheidungen bilden.

Zukunft gemeinsam gestalten

Bei der Veranstaltung standen auch Fachunternehmen wie „WEB Windenergie“, „Windkraft Simonsfeld“ und „EVN Naturkraft“ für Fragen zur Verfügung. Dies ermöglicht den Bürgern, technische Möglichkeiten und Herausforderungen direkt mit Experten zu besprechen. Die Schaffung dieser Transparenz fördert das Vertrauen und zeigt, dass Windkraft sowohl technologisch als auch gesellschaftlich sorgfältig vorbereitet wird.

Vizebürgermeisterin Cornelia Weiß (ÖVP) erklärt: „Wir als Gemeindevertreter stehen voll hinter diesem Prozess. Wir begrüßen die offene und transparente Herangehensweise und sind gespannt auf die Ergebnisse. Sollte sich jedoch herausstellen, dass die Bevölkerung keine Windräder wünscht, werden wir diese Entscheidung selbstverständlich respektieren.“ Die hohe Beteiligung beim Auftakt zeigt, dass die Gemeinde bereit ist, den Weg der Mitgestaltung aktiv zu beschreiten.

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