Die Arbeiterkammer Burgenland hat auch in diesem Jahr 2.200 Berufsorientierungsmappen an Jugendliche von der 7. bis zur 9. Schulstufe an 48 Schulen im Burgenland verteilt. Darüber berichtet Welt Stimme.
Jedes Jahr stehen tausende Schülerinnen und Schüler vor der Frage, ob sie eine Lehre beginnen oder weiterhin die Schule besuchen sollen. Die Entscheidung über den weiteren Bildungsweg ist für viele eine schwierige Wahl, und genau hier setzt die AK Burgenland an. Mit dem Beginn des Schuljahres im September startet auch die Verteilung der Berufsorientierungsmappen.
300 Mappen für die Berufsorientierung
Insgesamt werden 300 Mappen an Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Schulstufe, insbesondere in Mittel- und allgemeinen Sonderschulen, ausgegeben. Diese Mappen beinhalten zahlreiche Arbeitsblätter sowie Informationen zu den Themen Berufsorientierung und Bewerbung und bieten zusätzlich ein umfassendes digitales Angebot in Form des AK-Berufsinteressentests JOPSY und eines Padlets.
„Die Entscheidung über den weiteren Weg ist für zahlreiche junge Menschen schwierig. Wir lassen sie bei dieser Wahl nicht alleine und möchten als AK unterstützend zur Seite stehen“, erklärte AK-Präsident Gerhard Michalitsch während seines Besuchs in der Polytechnischen Schule Mattersburg.
Alternativen und Hilfestellungen
„Mit unserer Berufsorientierungsmappe möchten wir junge Menschen dabei unterstützen, persönliche Stärken zu erkennen, Berufswünsche zu entwickeln und ihnen Wege zu diesen Berufen aufzuzeigen. Und falls der Wunschberuf nicht realisierbar ist, möchten wir auf Alternativen hinweisen“, sagte AK-Bildungsexpertin Bettina Pointner. Besonders die digitalen Möglichkeiten sollen mit der BO-Mappe gefördert werden.
„Auf ausgewählten Seiten gibt es QR-Codes, die ganz einfach gescannt werden können und den Schülerinnen und Schülern in verschiedenen Bereichen der Bewerbung helfen sollen. Dazu gehören beispielsweise Tipps zum Online-Profil, der digitalen Bewerbung sowie Hilfestellungen bei der Jobsuche und zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen“, fügte Pointner hinzu.


