Elke Kraller hat am 1. September die Pächterin der Gaaser Dorfstube übernommen und erfüllt sich damit ihren beruflichen Jugendtraum, nachdem sie über 25 Jahre nach ihrem Lehrabschluss zur Köchin/Kellnerin in Bad Tatzmannsdorf vergangen sind. Darüber berichtet Welt Stimme.
Kraller blickt auf neun Jahre als Kellnerin in der Dorfstube zurück, wo sie sich zusammen mit ihrer Vorgängerin Heidi Halper auf die Übergabe vorbereitet hat, nachdem diese in den Ruhestand gegangen ist. „Es ist noch ungewohnt, jetzt die Chefin meiner vier ehemaligen Kollegen zu sein“, sagt sie.
Service ja, Küche nein
Die Grundlage ihrer Karriere legte Kraller im Bad Tatzmannsdorfer Kurrestaurant während ihrer vierjährigen Ausbildung zur Köchin/Kellnerin. „Es war eine gute Basis, weil du in alle Sparten der Gastronomie Einblick bekommst“, erklärt die neue Unternehmerin. Ihre strategische Entscheidung nach der Lehre war klar: „Sicher nie in die Küche, aber fürs Leben gern ins Service. Ich brauche die Leute und die Kommunikation mit ihnen.“
In der Gaaser Dorfstube kann Kraller nun ihre Ideen umsetzen, darunter die Festlegung der Speisekarteninhalte, die Auswahl der Getränke und die Vorbereitung von Themenabenden. Am Eröffnungstag strömten rund 600 Gäste ins Lokal, und seitdem kann sich Kraller über regen Geschäftsgang nicht beklagen.
„Lehre öffnet viele Türen“
Kraller äußert sich überzeugt: „Ich habe meine Berufswahl keinen einzigen Tag bereut. Eine Lehre kann ich jedem nur empfehlen. Sie kann viele Türen öffnen, man muss es nur wollen.“


