Die neue Ganztageskinderkrippe „TIROLER Sprossen“ wurde offiziell eröffnet und bietet seit September ganzjährige und flexible Betreuung für elf Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Kindergarteneintritt. Insgesamt stehen zwölf Plätze mit Mittagsverpflegung zur Verfügung. Darüber berichtet Welt Stimme.
INNSBRUCK. Die Einrichtung befindet sich direkt neben der Zentrale der TIROLER VERSICHERUNG in der Innsbrucker Innenstadt, ausgestattet mit hellen, modernen Räumlichkeiten sowie einem eigenen Garten und Spielplatz. Isolde Stieg von der Tiroler Versicherung betonte die Relevanz der Kinderkrippe für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, indem sie erklärte: „Optimale Rahmenbedingungen in allen Lebensphasen sind das Leitmotiv unserer Personalpolitik. Eine eigene Kinderkrippe war daher ein naheliegender Schritt.“ Sie fügte hinzu, dass diese Maßnahme Entscheidungsfreiheit und Gleichberechtigung ermögliche, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach der Karenz in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz hochwertige Betreuung in Anspruch nehmen könnten.
Die Tiroler Sparkasse ist gleichwertige Partnerin im Projekt. Die Volkshilfe Tirol übernimmt die Trägerschaft und die pädagogische Leitung. Karin Svoboda von der Tiroler Sparkasse bezeichnete die betriebliche Kinderbetreuung als „ein starkes Zeichen“ in Zeiten, in denen Flexibilität und Verlässlichkeit essenziell seien. Die enge Zusammenarbeit mit der TIROLER Versicherung ermögliche es, ein Umfeld zu schaffen, das sowohl Kinder stärkt als auch Eltern entlastet.
Pädagogisches Konzept im Fokus
Die Kinderkrippe verfolgt ein ganzheitliches und kindzentriertes Konzept, wobei die individuelle Entwicklung jedes Kindes im Mittelpunkt steht. Kerstin Egger von der Volkshilfe Tirol erklärte: „Unsere Aufgabe ist es, die Kinder zu begleiten und Beziehung, Selbstwirksamkeit und Neugier zu fördern. Lernen geschieht im Alltag, im freien Spiel und durch Bewegung. Ziel ist eine sichere und wertschätzende Umgebung.“
Unterstützung aus der Politik
Politisch wird das Projekt positiv bewertet. Bildungslandesrätin Cornelia Hagele sprach von einer Win-Win-Situation, da die betriebliche Kinderbetreuung die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärke und gleichzeitig die Bindung von Fachkräften fördere. Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr unterstrich die Bedeutung für Innsbruck, indem sie feststellte: „Was besonders wertvoll ist, gehört in erfahrene Hände. Mit der Volkshilfe als Trägerin ist diese Kinderkrippe bestens aufgestellt.“ Sie lobte die TIROLER und die Tiroler Sparkasse für ihre verantwortungsvolle Rolle als Arbeitgeber. Die neue Kinderkrippe stellt ein zentrales Element für Familienfreundlichkeit in Innsbruck dar und bietet konkrete Unterstützung im Alltag der Mitarbeiter.


