Fill Maschinenbau in Gurten wird für die zehnjährige, nachhaltige Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Ried mit dem „HRbert 2025“ ausgezeichnet.
GURTEN/ ST. FLORIAN. „In unserer dynamischen Arbeitswelt sind qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein zentrales Kapital für Unternehmen. Mit dem HRbert holen wir wieder innovative und nachhaltige Personalarbeit vor den Vorhang“, betonte Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner während der Verleihung des „HRbert 2025“ im Stift St. Florian. Der Preis wird zum fünften Mal von der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria verliehen. Insgesamt gingen 30 Einreichungen in den Wettbewerb um diese Auszeichnung für besonders innovative und nachhaltige HR-Projekte. Jury-Vorsitzender Andreas Berger von der Rosenbauer International AG bemerkte: „Die eingereichten Projekte und Initiativen präsentieren neue, kreative Ansätze und liefern anderen Betrieben wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des HR-Fachbereichs.“ Darüber berichtet Welt Stimme.
Nachhaltige Zusammenarbeit
In der Kategorie „Nachhaltigkeit“ setzte sich Fill Maschinenbau unter den Großunternehmen durch. Das Unternehmen kooperiert seit mehr als zehn Jahren mit dem Roten Kreuz, was neben regelmäßigen Erste-Hilfe-Schulungen und der größten privaten Blutspendeaktion Österreichs auch spezielle Maßnahmen für Lehrlinge beinhaltet. Dazu gehören Schulungen zur Suchtprävention, eine Einsatzübung mit einer Suchhundestaffel, ein Wertecamp zu humanitären Themen sowie ein Schnuppertag im Rettungsdienst. Das Resultat: 100 Prozent der Lehrlinge sind ausgebildete Ersthelfer:innen.
Ein besonderes Highlight ist eine eigens entwickelte App, die betriebsinterne Ersthelfer:innen bei medizinischen Notfällen alarmiert. Die Nachhaltigkeit der Zusammenarbeit zwischen Fill und dem Roten Kreuz zeigt sich auch in den Zahlen: Derzeit sind 25 aktive Rettungssanitäter:innen im Unternehmen beschäftigt. In den letzten zehn Jahren haben 39 Mitarbeitende ihren Zivildienst oder eine Ausbildung als Rettungssanitäterin beim Roten Kreuz abgeschlossen. Zum Vergleich: In den zehn Jahren zuvor waren es nur zwölf Personen. Zudem wurden im Rahmen der betrieblichen Blutspendeaktionen insgesamt 1.131 Blutkonserven gespendet.


