Die Gemeinden Geiersberg und St. Marienkirchen am Hausruck haben im Rahmen einer Kooperation den Bau eines neuen Bauhof-Gebäudes beschlossen, was zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Darüber berichtet Welt Stimme.
ST. MARIENKIRCHEN/H. Mit dem Bauhofzentrum, kurz „BZH am Hausruck“, das am 1. Jänner 2024 in St. Marienkirchen am Hausruck eröffnet wurde, bündeln die beiden Gemeinden ihre Ressourcen. Die drei Mitarbeiter des Bauhofs sind verantwortlich für die Instandhaltung, Pflege und Reparaturen des öffentlichen Eigentums auf einem Gebiet von etwa 16 Quadratkilometern.
Investition in Höhe von 1,7 Millionen Euro
Für den Bau eines neuen Bauhof-Gebäudes mit einer Nutzfläche von 660 Quadratmetern sind Gesamtbaukosten von rund 1,7 Millionen Euro eingeplant. In dem neuen Gebäude werden Lagerhallen, eine Waschanlage, Werkstätten sowie Lagerräume und Splitlager für den Winterdienst untergebracht. „Die Gesamtbaukosten betragen rund 1,7 Millionen Euro“, erklärte Geiersbergs Bürgermeister Fritz Hosner. Die Zusammenarbeit ermögliche eine Bündelung der Kräfte, was besonders für die beiden kleinen Gemeinden von Vorteil sei, da diese nur ein begrenztes Kontingent zur Einstellung von Bauhofmitarbeitern erhalten, obwohl ihre Aufgaben denen in größeren Gemeinden entsprechen. „Durch die Zusammenlegung der beiden Bauhöfe kann künftig flexibler, effizienter und kostensparender gearbeitet werden“, so Hosner. „So können beide Gemeinden wirtschaftlich lebensfähig bleiben“, ergänzte Günter Fisecker, Bürgermeister von St. Marienkirchen am Hausruck.


