Erfolg des Guest-Mobility-Tickets in Salzburg
Das Guest-Mobility-Ticket im Bundesland Salzburg ist ein voller Erfolg: Innerhalb von 100 Tagen wurden rund 1,5 Millionen Fahrkarten ausgegeben. Im Pinzgau waren es 763.661 Tickets. Darüber berichtet Welt Stimme.
SALZBURG/PINZGAU. Seit dem 1. Mai hat sich das Guest-Mobility-Ticket in Salzburg als voller Erfolg erwiesen: Innerhalb der ersten 100 Tage wurden rund 1,5 Millionen Tickets ausgegeben. Im Pinzgau haben 763.661 Gäste seit dem Start vom Ticket profitiert. Das Ticket ermöglicht Übernachtungsgästen die Nutzung aller Stadt- und Regionalbusse, S-Bahnen, Regional- und Fernverkehrszüge sowie des Mikro-ÖVs während ihres gesamten Aufenthalts. Finanziert wird das Angebot über einen Mobilitätsbeitrag, der zusätzlich zur Nächtigungsabgabe erhoben wird.
„Wir erhalten sehr viel positives Feedback direkt von den Gästen. Die Zahlen unterstreichen diese Rückmeldungen, denn erste Auswertungen bestätigen, dass die Beherberger das Ticket gerne ausgeben und es bereits über 60 Prozent der Nächtigungsgäste abrufen. Das ist ein hervorragender Wert und zugleich ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Mobilität in unserem Bundesland“, zieht Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll eine erste Bilanz.
Schnellerer Einstieg
Im Betriebsablauf zeigen sich ebenfalls positive Effekte: Auf vielen Linien konnten die Einstiegszeiten deutlich verkürzt werden. „Gerade auf touristisch stark frequentierten Strecken sorgt das für einen flüssigeren Ablauf und mehr Pünktlichkeit. Auch die Buslenker berichten, dass das oft umständliche Ticketkaufen entfällt und nur noch die Kontrolle des Guest-Mobility-Tickets nötig ist. Das spart viel Zeit und hilft bei der Pünktlichkeit“, erläutert Schnöll.
Erweiterung des Angebots
Das Ziel des Guest-Mobility-Tickets ist vor allem der kontinuierliche Ausbau des Angebots – zum Vorteil nicht nur für Gäste, sondern auch für Einheimische. In den letzten Monaten wurden bereits einige Linien erweitert:
- 150er Salzburg–Bad Ischl: Seit dem 12. April fünf zusätzliche Expressbusse in beide Richtungen.
- 680er Saalbach–Zell am See: Halbstundentakt und verlängerte Abendfahrten von Saalbach nach Zell am See.
- 550er Gasteinertal: Engere Taktung von Bad Hofgastein zum Heilstollen in Bad Gastein.
„Durch ein engmaschiges Monitoring kann schnell auf Kapazitätsengpässe reagiert werden. Der Verkehrsverbund hat bereits mehrfach Verstärkerbusse eingesetzt. Bislang hat das im Großen und Ganzen sehr gut funktioniert. In den kommenden Monaten liegt der Fokus vor allem auf dem Ausbau des Mikro-ÖVs, um Salzburg langfristig flächendeckend mit einem attraktiven Öffi-Angebot zu versorgen“, so Stefan Schnöll, Landeshauptfrau-Stellvertreter.


