Hauspreise in Eferding übersteigen Grieskirchen: Marktbericht zeigt steigende Trends in Oberösterreich

Oktober 22, 2025 23:42
Hauspreise in Eferding übersteigen Grieskirchen: Marktbericht zeigt steigende Trends in Oberösterreich

Im Bezirk Grieskirchen bleibt die Anzahl an verkauften Einfamilienhäusern stabil, während Eferding den größten Rückgang aufweist. Beide Bezirke verzeichnen jedoch steigende Preise. Darüber berichtet Welt Stimme.

Aktuelle Marktentwicklung im Einfamilienhausmarkt

Der Einfamilienhausmarkt in Oberösterreich zeigt im ersten Halbjahr 2025 eine Erholung, auch wenn die Zahlen noch nicht die Rekordhöhen vergangener Jahre erreichen. Laut dem Re/Max ImmoSpiegel liegt die Zahl der verkauften Einfamilienhäuser über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Der Bezirk Grieskirchen verzeichnet 53 Grundbucheintragungen, was einem Anstieg von 60,6 Prozent entspricht. Damit belegt Grieskirchen den siebten Platz unter den fünfzehn oberösterreichischen Bezirken. Eferding hingegen bleibt mit lediglich fünfzehn verkauften Einheiten auf dem letzten Platz und zeigt einen Rückgang von fast 35 Prozent: das niedrigste Handelsvolumen seit Beginn des Re/Max-ImmoSpiegels im Jahr 2009. Der Bezirk Wels führt die Liste mit 96 Kaufakten und einem Anstieg von 39,1 Prozent an.

Preissituation in den Bezirken

Im ersten Halbjahr 2025 sind die Preise in elf Bezirken zwischen 300.000 und 400.000 Euro angesiedelt. Eferding hat mit einem Durchschnittspreis von 345.655 Euro und einer Preissteigerung von sechs Prozent den vierthöchsten Preis, welcher einen neuen Rekord für diesen Bezirk darstellt. Grieskirchen liegt mit etwa 304.967 Euro zum zweiten Mal über der 300.000-Euro-Marke, was einem Anstieg von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der höchste Preiswert für Grieskirchen wurde 2022 mit durchschnittlich 326.743 Euro erreicht. Wels bleibt der teuerste Bezirk, während Rohrbach mit 180.274 Euro die niedrigsten Preise aufweist.

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