In der Villacher Millesistraße wurde ein zukunftsweisendes Wohnbauprojekt erfolgreich umgesetzt: Durch Nachverdichtung konnte bestehender Wohnraum erweitert werden. Die gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft „meine Heimat“ hat nun 12 von insgesamt 24 neuen, modernen und leistbaren Wohnungen fertiggestellt und an die neuen Mieterinnen und Mieter übergeben. Insgesamt wurden 2,5 Millionen Euro investiert. Darüber berichtet Welt Stimme.
VILLACH. Für Wohnbaureferentin Gaby Schaunig zählt die Übergabe von Wohnungen zu den schönsten Momenten ihrer Arbeit: „Als Wohnbaureferentin möchte ich zwei Dinge – einerseits, dass die Mieterinnen und Mieter schön und qualitätvoll wohnen und andererseits, dass ihr Budget damit nicht über den Maßen strapaziert wird. Dies schaffen wir gemeinsam und in enger Kooperation mit den gemeinnützigen Bauvereinigungen und den Gemeinden.“
„Müssen Hand in Hand gehen“
Die neu geschaffenen Wohnungen mit 52 bis 56 Quadratmetern ergänzen den bestehenden Wohnbestand und erfüllen zeitgemäße Wohnansprüche. Parallel dazu wurden umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und Sicherheit umgesetzt. Darunter die Erneuerung der technischen Infrastruktur, die Modernisierung der Blitzschutzanlagen, ein Aufzug sowie größere Balkone für mehr Wohnqualität.
„Leistbares Wohnen und der sorgsame Umgang mit unseren Flächen müssen Hand in Hand gehen. Genau das zeigt dieses Projekt eindrucksvoll,“ betonte Schaunig.
Neuer Wohnraum ohne Bodenverbrauch
Villachs Bürgermeister Günther Albel gratulierte der Baugenossenschaft und den neuen Bewohnerinnen und Bewohnern: „Die Menschen brauchen Wohnraum, den sie sich auch leisten können. Hier ist ein besonders innovatives Projekt umgesetzt worden. Und das alles ohne Versiegelung, also ohne neuen Boden zu verbrauchen.“ Helmut Kusternik, Vorstandsvorsitzender der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft „meine Heimat“, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Wir haben hier dringend benötigten Wohnraum geschaffen, ohne dabei zusätzliche Flächen in Anspruch zu nehmen.“


