Die Leier Baustoffe GmbH & Co KG feierte kürzlich die Eröffnung ihrer neu renovierten Unternehmenszentrale in Horitschon anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens. Das Familienunternehmen hat sich von einem lokalen Anbieter zu einem internationalen Akteur mit 40 Standorten in sieben europäischen Ländern entwickelt. Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann war bei der Zeremonie anwesend. Darüber berichtet Welt Stimme.
In seiner Ansprache betonte Schneemann die Bedeutung der Leier-Gruppe: „Sie ist ein verlässlicher Arbeitgeber, Pionier mit europäischer Dimension und ein Beispiel dafür, dass Erfolg und regionale Verbundenheit keine Gegensätze sein müssen. Für das Burgenland bedeutet dies Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und Perspektiven für junge Menschen in der Region. Leier Baustoffe ist tief regional verwurzelt und die neue Unternehmenszentrale zeigt: Man kann vom Burgenland aus die Welt erobern.“
Der Landesrat hob hervor, dass die Unternehmensgruppe in den letzten sechs Jahrzehnten von einem kleinen Betrieb zu einem Unternehmen mit mehr als 2.800 Mitarbeitenden gewachsen ist. Der jährliche Umsatz übersteigt 400 Millionen Euro, und die Standorte erstrecken sich von Österreich über Ungarn, Polen, die Slowakei, Rumänien, Kroatien bis in die Ukraine. „Die Leier-Gruppe beweist damit, dass das Burgenland mehr ist als nur eine Durchzugsregion. Mit Mut, Weitblick und unerschütterlicher Entschlossenheit kann man auch Außergewöhnliches erreichen“, so Schneemann weiter.
Regionale Verbundenheit und wirtschaftlicher Erfolg
Der wirtschaftliche Erfolg der Leier-Gruppe ist eng verbunden mit der Entwicklung des Burgenlandes als Wirtschaftsstandort. „In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Burgenland von einem Agrarland zu einem modernen, innovativen und stabilen Wirtschaftsstandort entwickelt. In dieser Zeit war die Leier-Gruppe nicht nur Zeuge, sondern aktiver Mitgestalter dieser positiven Entwicklung“, erklärte Schneemann.
Internationale Unternehmensgruppe
Leier Baustoffe wurde 1965 von Michael Leier gegründet, der zuvor mit einem SPAR-Markt in Horitschon den Grundstein für sein Geschäft gelegt hatte. Bereits 1970 begann das Unternehmen mit der Produktion von Betonsteinen und hat sich seitdem erfolgreich auf internationalen Märkten etabliert.
Das Werk in Horitschon dient bis heute als zentrale Schaltstelle für die internationalen Aktivitäten der Unternehmensgruppe. Neben Horitschon gibt es zwei weitere Standorte im Burgenland, Frauenkirchen und Zurndorf. Weltweit betreibt Leier 40 Standorte in sieben europäischen Ländern.
Heute führen Matthias und Thomas Ebner das Familienunternehmen und bringen frische Perspektiven sowie eine tiefe Verbundenheit mit dem Unternehmen ein. Die modernisierte Zentrale in Horitschon bietet optimale Bedingungen für die strategische Steuerung der internationalen Unternehmensgruppe.


