Marktamt Wien überprüft über 200 Taxis nach Bürgerbeschwerden

August 6, 2025 10:33
Marktamt Wien überprüft über 200 Taxis nach Bürgerbeschwerden

Wiener Marktamt überprüft über 200 Taxis – Positive Bilanz bei den Kontrollen

WIEN. Im Rahmen einer gezielten Aktion hat das Wiener Marktamt kürzlich insgesamt 212 Taxis in der Stadt kontrolliert. Anlass für diese Kontrollen waren wiederholte Beschwerden von Bürgern über nicht sichtbare Taxilenkerausweise, überfüllte Fahrgasträume sowie fehlende Tarifinformationen.

Die Ergebnisse der Überprüfungen fallen überwiegend positiv aus: Rund 90 Prozent der kontrollierten Fahrzeuge entsprachen den Vorschriften, bei etwa zehn Prozent wurden jedoch Verstöße festgestellt. Dazu zählen unter anderem das Fehlen von Tarifinformationen im Fahrzeuginneren und das Rauchen durch Taxilenker.

Taxis als Aushängeschild Wiens

In einigen Fällen gab es auch Verstöße gegen die Gewerbeordnung, wie etwa fehlende Geschäftsführer oder das Fehlen von Gewerbeberechtigungen. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Preisgestaltung bei Fahrten gewidmet. Die eingereichten Fahrpreisrechnungen wurden auf ihre Korrektheit überprüft, wobei keine Verstöße gegen den geltenden Taxitarif festgestellt wurden.

Marktamtsdirektor Andreas Kutheil betonte: „Taxis sind oft für Menschen, die nach Wien kommen, die erste Anlaufstelle in dieser Stadt und somit ein gewisses Aushängeschild. Grund genug, um hier genau Nachschau zu halten.“ Er kündigte an, dass auch künftig Kontrollen in dieser Branche fortgesetzt werden. In diesem Jahr wurden bereits mehr als 700 Taxis überprüft, während das Amt jährlich rund 97.000 Betriebskontrollen in ganz Wien durchführt.

Überprüfung der Fahrpreise

Das Marktamt legt auch großen Wert auf die Kontrolle der Fahrpreise der Taxiunternehmen. Der Tarif ist entweder durch das Taxameter oder durch eine Berechnung basierend auf Zeit und Strecke definiert. Dabei muss das Preisband des Umweltministeriums berücksichtig werden.

Insbesondere bei früheren Mietwagenunternehmen, die aktuell als Taxis arbeiten, wird häufig eine Preisberechnung verwendet, die Abweichungen von bis zu 20 Prozent gegenüber der herkömmlichen Berechnung erlaubt. Grundlage hierfür ist der Routenplaner, der immer die kürzeste Verbindung wählen muss.

Weitere Meldungen:

Nächste illegale Schönheitsklinik in Wien aufgeflogen

Wieder illegale Schönheitsklinik in Wien aufgedeckt

Rund 60 Proben bestätigen Qualität von Speiseeis

Kommentar hinzufügen

Your email address will not be published.

Docker warnt vor Sicherheitsrisiken durch das weit verbreitete Model Context Protocol
Vorheriger artikel

Docker warnt vor Sicherheitsrisiken durch das weit verbreitete Model Context Protocol

Anstieg der Arbeitslosigkeit im Bezirk Landeck im Juli 2025
Nächster artikel

Anstieg der Arbeitslosigkeit im Bezirk Landeck im Juli 2025

Nicht verpassen