Vorbereitungsarbeiten für umfassende Modernisierung am Bahnhof Knittelfeld starten bereits im Jänner und ziehen sich – bei laufendem Betrieb – bis ins kommende Jahr. Darüber berichtet Welt Stimme.
KNITTELFELD. Die Eisenbahnerstadt wird ihrem Namen wieder gerecht: Der Bahnhof Knittelfeld wird laut den Österreichischen Bundesbahnen noch heuer umfassend modernisiert und damit fit für die Zukunft gemacht. Die ÖBB wollen dafür insgesamt über 35 Millionen Euro in die Hand nehmen.
Arbeiten beginnen
Die Vorbereitungsarbeiten mit punktuellen Probe- und Erkundungsgrabungen beginnen noch im Jänner. Ab Juni soll der Mittelbahnsteig inklusive Neubepflasterung und einer Anpassung des Leuchtsystems in Angriff genommen werden. Danach beginnen die Hauptbauarbeiten am Ober- und Unterbau. Insgesamt werden dabei 17 Weichen und über 1.300 Meter Gleise erneuert. Weitere Modernisierungen an Oberleitungen und bautechnischen Anlagen stehen im kommenden Jahr am Programm.
Durchgang gesperrt
Im April startet außerdem der Neubau des Personendurchgangs namens „Klaudiushöhle“ – dieser wird dann voraussichtlich von Juni bis September vorübergehend gesperrt. „Mit der Modernisierung des Bahnhofs Knittelfeld schaffen wir eine zeitgemäße, barrierefreie Infrastruktur. Unser Ziel ist es, allen Reisenden ein komfortables und sicheres Reiseerlebnis zu bieten“, sagt Hans Zwath, Regionalleiter Strecken- und Anlagenmanagement der ÖBB Infrastruktur. Die Modernisierung erfolgt bei laufendem Betrieb, Verzögerungen sollen möglichst vermieden werden.
Arbeitsplätze gesichert
Derzeit laufen außerdem Modernisierungsarbeiten im Knittelfelder ÖBB-Werk im Umfang von rund 30 Millionen Euro. Die bestehenden Instandhaltungshallen werden bis zum Frühjahr für moderne Fahrzeuge angepasst. Damit sollen rund 400 Arbeitsplätze am Train Tech-Standort Knittelfeld abgesichert werden.


