Ein Gesundheitsunternehmen aus Schladming berichtet über Auswertungen von Routinedaten, nach denen sich der gemessene Leberfettanteil bei 20 Erwachsenen mit diagnostizierter Fettleber nach der Einnahme von Berberstin im Durchschnitt verringert habe.
Berbersan verweist dabei auf 20 Personen, die das flüssige Präparat über einen Zeitraum von vier bis 18 Wochen eingenommen hatten. Bei der anschließenden Messung lag der Leberfettanteil im Schnitt rund 38 Prozent unter dem Ausgangswert.
Zu Beginn wurden durchschnittlich 18,2 Prozent gemessen, bei der Folgeuntersuchung 11,2 Prozent. Der Rückgang betrug damit im Mittel sieben Prozentpunkte.
Das Unternehmen beschreibt sich als österreichisches Gesundheitsunternehmen mit Sitz in Schladming. Die Messungen vor und nach der Einnahme seien mit demselben Ultraschallsystem und nach demselben Verfahren erfolgt.
Babak Bahadori, Arzt und Mitgründer von Berbersan, sagte: „Viele Menschen fühlen sich gesund und wissen gar nicht, dass sich bereits vermehrt Fett in ihrer Leber eingelagert hat“. Eine Fettleber werde daher häufig erst zufällig entdeckt.
In Österreich leben Schätzungen zufolge rund 35 bis 55 Prozent der Menschen mit einer metabolisch bedingten Fettleber. Der Bericht ordnet die Beobachtung als Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen zum möglichen Zusammenhang zwischen Berberin und Leberfett ein; ein kausaler Wirksamkeitsnachweis wird damit nicht behauptet.


