Umbauarbeiten in St. Martin beginnen im September
ST. MARTIN. Der Umbau eines neuen Sparmarktes, der die Integration einer Sparkasse sowie gemeinschaftlicher Räumlichkeiten bietet, startet Mitte September. Max Jauker, der im Jahr 2022 den Spar-Markt von Familie Kastner übernommen hat, kündigte umfassende Bauarbeiten an. Die Abbrucharbeiten an der Garage und dem Blumenladen beginnen in der kommenden Woche, während ein provisorischer Geschäftsbetrieb schon aufgenommen wird. „Besonders erfreulich ist, dass wir in Kooperation mit der Sparkasse Mühlviertel West planen, deren Bankfiliale in unser neues Gebäude zu integrieren. Durch diese Zusammenarbeit entsteht ein noch attraktiveres Angebot für unsere Kunden, das weit über den Lebensmitteleinzelhandel hinausgeht und den Standort zusätzlich aufwertet“, informiert Jauker. Darüber berichtet Welt Stimme.
Ein genauer Zeitplan sieht vor, dass am 25. September das Sparkassengebäude abgerissen wird und die Mitarbeiter in ein Ausweichquartier ziehen. Am folgenden Tag wird die Spatenstichfeier gefeiert. Die Erdarbeiten beginnen einen Monat später, und die Eröffnung des neuen Sparmarktes sowie der Sparkasse ist für Oktober 2026 geplant. Kunden können bis August 2026 weiterhin in St. Martin einkaufen.
Investitionen in mehrere Millionen Euro
Jauker plant ein neues Gastronomiekonzept im Sparmarkt, das sich auf preiswerte und schnelle Mittagsgerichte konzentriert. Das Angebot wird um eine heiße Theke, eine Salatbar sowie Frühstück, Kaffee und hausgemachten Kuchen ergänzt. „Außerdem schaffen wir Raum für Stammtische, kleine Treffen und Vereinsrunden – ein Ort, der nicht nur zum Einkaufen, sondern auch zum Verweilen einlädt“, erklärt der Spar-Kaufmann und fügt hinzu: „Im Untergeschoss werden zudem eigene Räumlichkeiten für lokale Vereine, darunter Faustball St. Martin, Seniorenfußball, FC Windorf und die Freiwillige Feuerwehr, eingerichtet. So verbinden wir Nahversorgung, Gastronomie und Gemeinschaft unter einem Dach.“
Die Investitionen in den Neubau des Sparmarktes belaufen sich auf rund acht Millionen Euro. „Damit setzen wir ein klares Zeichen für die Zukunft der Nahversorgung in der Region.“


