Die Raiffeisenbank St. Johann-Wagrain-Kleinarl wird ab Anfang 2026 ihre Bankstelle in Kleinarl in eine Selbstbedienungszone umwandeln. Beratungstermine werden in Zukunft hauptsächlich in Wagrain angeboten, die Arbeitsplätze und die Bargeldversorgung bleiben jedoch erhalten.
KLEINARL. Mit Beginn des Jahres 2026 wird die Bankstelle der Raiffeisenbank in Kleinarl umgestaltet. Diese Maßnahme ist Teil einer Neuorganisation des Bankstellennetzes und soll den sich verändernden Nutzungsgewohnheiten der Kunden Rechnung tragen.
Wie von der Bank mitgeteilt wurde, sind die Transaktionen und die Kundenfrequenzen in Kleinarl in den letzten Jahren deutlich rückläufig – ein Trend, der auch in anderen Regionen Salzburgs zu beobachten ist. Die Mehrheit der Kunden wird bereits seit einiger Zeit von den Standorten in Wagrain oder St. Johann betreut.
Niemand verliert seine Arbeit
„Wichtig dabei ist, dass die nächstgelegene besetzte Bankstelle in der unmittelbaren Nachbargemeinde, in Wagrain, liegt“, erklärt Geschäftsleiter Markt Klaus Santner. „Die Beratungstermine fanden auch vor der Umstellung größtenteils dort statt. Für die Kunden bedeutet das, dass sie für bestimmte Bankgeschäfte weiterhin Termine bei ihren Bankberatern in den nahen Bankstellen Wagrain oder St. Johann in Anspruch nehmen können. Und die meisten Bankgeschäfte können ohnehin in der SB-Zone in Kleinarl erledigt werden. Wichtig ist auch: Durch die Umstellung verliert niemand seine Arbeit. Unsere geschätzte Kollegin, die in Kleinarl als Servicemitarbeiterin tätig ist, wird in Zukunft ihre Expertise in Wagrain einbringen.“
Die neue SB-Zone in Kleinarl wird ab 1. Jänner 2026 täglich von 6:00 bis 24:00 Uhr geöffnet sein. Sie wird mit einem Cash Recycler, einem Bankomaten und einem Überweisungsterminal die wichtigsten Services für sichere und diskrete Transaktionen anbieten. „In der Anfangszeit wird eine Mitarbeiterin vor Ort sein und unseren Kunden bei der Bedienung der Geräte helfen“, fügt Santner hinzu.
Kundensafes und Sparbuchschließfächer werden künftig an die betreuten Standorte verlegt. Die Kunden haben die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, an welchem Standort sie diese künftig nutzen möchten.
Darüber berichtet Welt Stimme.


