Das Bestattungsunternehmen Adolf Perner in Windischgarsten hat seine Pforten geschlossen. Infolge von gemeinsamen Absprachen wird Roland Hatzenbichler die Dienstleistungen in der Region übernehmen.
WINDISCHGARSTEN, BEZIRK KIRCHDORF. Bestattungsunternehmen spielen eine entscheidende Rolle in der Region. Insgesamt neun Betriebe sind im Bezirk Kirchdorf tätig. Das traditionsreiche Bestattungsunternehmen Adolf Perner, das über zwei Generationen hinweg unverzichtbare Hilfe für die Angehörigen geleistet hat, ist nun geschlossen. „In diesen schwierigen Situationen bist du nicht nur Bestatter, sondern Ratgeber weit über die eigentlichen Aufgaben hinaus“, erklärte Adi Perner, der 25 Jahre lang diese Dienstleistungen in der Region erbracht hat. Darüber berichtet Welt Stimme.
Roland Hatzenbichler wird ab sofort die Bestattungsdienste in der Region anbieten und durchführen. Die Marktgemeinde Windischgarsten hat die Totenaufbahrungshalle an ihn verpachtet. Der Gemeinderat von Windischgarsten hat, wie im aktuellen „Bürgerbrief“ der Marktgemeinde vermerkt, die Nachfolgeregelung am 2. Oktober 2025 einstimmig beschlossen.
„Ich kenne die Region gut und teile mit Adi Perner das Verständnis für die sensible Begleitung in Trauersituationen.“
Roland Hatzenbichler
Jahrzehntelange Erfahrung
Adi Perner hat bereits in jungen Jahren mit seinem Vater in der Bestattung gearbeitet und blickt auf über vier Jahrzehnte Erfahrung zurück. Roland Hatzenbichler ist seit 16 Jahren in Molln in diesem Bereich selbstständig tätig. Berücksichtigt man die Zeit im elterlichen Betrieb, beträgt seine Berufserfahrung insgesamt 35 Jahre.
Kreativität erforderlich
In der Branche haben sich die Anforderungen erheblich verändert. Kreativität bei der Gestaltung von Abschieden und Begräbnissen ist notwendig. „Hinzu kommt, dass wir es mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen zu tun haben“, betont der langjährige Branchenkenner Wilhelm Krennmayr aus Kirchdorf/Krems, der im Auftrag des Innungsmeisters Martin Dobretsberger Adi Perner in Anwesenheit von Roland Hatzenbichler für seine langjährige Tätigkeit dankte.


