Die größte österreichische Genossenschaft für Pflanzenzüchtung und Saatgutproduktion, die Saatbau Linz, erwirbt 26 Prozent der Anteile an der Deutschen Saatgut. Mit dieser Beteiligung wird Saatbau Linz künftig ein wesentlicher Bestandteil des Kompetenznetzwerks der Deutschen Saatgut. Darüber berichtet Welt Stimme.
LEONDING. „Diese Beteiligung stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung einer gemeinsamen Zukunft, Innovationskraft und nachhaltigem Wachstum dar“, betont man seitens der Saatbau Linz.
„Wir haben Großes vor!“
Christian Gaisböck, Geschäftsführer der MFG Deutsche Saatgut, sieht großes Potenzial in der neuen Partnerschaft: „Wir haben Großes vor – und mit der Saatbau Linz einen Partner, mit dem wir diese Ambitionen weiterentwickeln können. Die enge Zusammenarbeit eröffnet neue Möglichkeiten in der Produktentwicklung, im Marktzugang und in der strategischen Positionierung.“
Kompetenz für Herausforderungen
Die Saatbau Linz bringt 75 Jahre Erfahrung in den Bereichen Mais, Getreide und Soja sowie in der nachhaltigen Vertragslandwirtschaft mit. „Diese Stärken ergänzen die bestehenden Strukturen der Deutschen Saatgut optimal und leisten einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit. Gemeinsam sollen Innovationsprozesse gezielt vorangetrieben, neue Geschäftsfelder erschlossen und bestehende Marktpositionen gestärkt werden“, erklärt die größte bäuerliche Genossenschaft Österreichs für Pflanzenzüchtung und Saatgutproduktion.
Sichtbares Zeichen für gemeinsame Verantwortung
Der Geschäftsführer Josef Fraundorfer sieht in dieser Beteiligung ein sichtbares Zeichen für Vertrauen, gemeinsame Verantwortung und zukunftsgerichtete Weiterentwicklung.
Langfristige Partnerschaft
Die Deutsche Saatgut kann auf ein kontinuierliches Wachstum seit ihrer Gründung im Jahr 2017 zurückblicken und hat sich im Bereich Soja einen anerkannten Platz in der Branche erarbeitet. „Die Beteiligung der Saatbau ist somit ein folgerichtiger Schritt zur Stärkung bestehender Synergien – mit klarem Blick auf partnerschaftliche Zusammenarbeit und die langfristige Entwicklung gemeinsamer Zukunftsprojekte“, erklärt die heimische Genossenschaft.
Allianz mit Innovationskraft
Gaisböck bekräftigt: „Die Herausforderungen in der europäischen Agrarwirtschaft verlangen nach neuen Allianzen, die Stabilität mit Innovationskraft verbinden.“ Beide Unternehmen setzen auf Stabilität im operativen Geschäft sowie auf Impulse, die Zukunftspotenziale erschließen und langfristige Perspektiven sichern – für Kunden, Partner und die gesamte Branche.


