Siemens Energy eröffnet neues Werk für Windkraft-Transformatoren in Wollsdorf
Am Freitag wurde das neue Werk der Siemens Energy in Wollsdorf feierlich eröffnet. Am neuen Standort entstehen künftig Transformatoren, die für den effizienten Anschluss von Windenergie an das Stromnetz sorgen. Die feierliche Eröffnung fand im Beisein zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Energiewirtschaft statt. Darüber berichtet Welt Stimme.
SANKT RUPRECHT AN DER RAAB. Siemens Energy hat vielversprechende Schritte im Bereich der Windkraft gemacht und am Freitag ein neues Werk für Windkraft-Transformatoren in Wollsdorf, einer Gemeinde im Bezirk Weiz, eröffnet. Die Produktionsfläche beträgt 25.000 Quadratmeter, auf denen Transformatoren hergestellt werden, die die von Windturbinen erzeugte Spannung anpassen, um sie ins Stromnetz einzuspeisen. Zuvor fanden diese Fertigungen im bestehenden Werk in Weiz statt. Durch den neuen Standort steht nun dreimal so viel Fläche zur Verfügung.
Würdigung der Ehrengäste
Unter den zahlreichen Gästen bei der Eröffnung waren Landeshauptmann Mario Kunasek, Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom sowie die beiden Landesräte Claudia Holzer und Willibald Ehrenhöfer. Aus der Bundespolitik waren der Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Staatssekretärin Elisabeth Zehetner vertreten. Auch Gunhild Grieve, Finanzvorstand von RWE Offshore Wind, nahm an den Feierlichkeiten teil.
Vertreter von Siemens Energy waren unter anderem Aleš Prešern (Geschäftsführer Siemens Energy Austria), Sabrina Manschek (Leiterin des Standortes Wollsdorf) und Bernhard Göß (Kaufmännischer Werksleiter).
Internationale Belegschaft
Im neu eröffneten Werk werden etwa 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus rund 25 Nationen beschäftigt sein. Diese Transformatoren, die für die Windkraftturbinen entscheidend sind, wandeln die vom Generator erzeugte elektrische Energie in eine geeignete Spannung für die Einspeisung ins Stromnetz um. Die Produkte hinten finden vor allem in großen Offshore-Windrädern, wie in der Nordsee, Verwendung. Der Standort strebt eine Exportquote von etwa 80 Prozent an und plant, seine Komponenten in rund 70 Länder weltweit zu liefern.
Bernhard Göß, kaufmännischer Werksleiter, und Sabrina Manschek, Standortleiterin, bedankten sich bei der Politik für die schnelle Umsetzung der notwendigen Maßnahmen, bei den Kunden für das Vertrauen und bei den Lieferanten für deren Zuverlässigkeit sowie bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz. „Wir gestalten hier die Zukunft der Energieversorgung – weltweit“, sagte Sabrina Manschek.
Lob von Landeschefs
Auch die Politik sprach bei der Eröffnung und würdigte die erfolgreichen Kooperationen. Landeshauptmann Mario Kunasek erklärte: „Hier in Wollsdorf ist Großartiges entstanden. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, was gelingen kann, wenn Unternehmen sowie Politik und Verwaltung gut und effizient im Sinne der Sache zusammenarbeiten.“ Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom fügte hinzu: „Mit dem neuen Siemens Energy Werk in Wollsdorf wird sichtbar, was regionale Zusammenarbeit und nachhaltige Standortentwicklung bewirken können. Hier entsteht nicht nur ein moderner Produktionsstandort, sondern hier werden auch Arbeitsplätze in der Region geschaffen – ein echtes Zukunftsprojekt für die Steiermark.“
Nach den offiziellen Dankesreden sprach Giovanni Prietl, Pfarrer vom Seelsorgeraum Gleisdorf, im Beisein von Pfarrer Toni-Herk Pickl, Segensworte. Die Feier wurde musikalisch von der neuen Siemens-Energy-Werkskapelle unter der Leitung von Anita Steiner umrahmt.


