Der Wirtschaftsstadtrat Thomas Gegenhuber (SPÖ) besuchte das Siemens Energy Werk in Linz, um sich über die Entwicklung umweltfreundlicher Transformatoren zu informieren, die vor allem in New York City zum Einsatz kommen. Darüber berichtet Welt Stimme.
LINZ. „Der Standort Siemens Energy Linz zeigt eindrucksvoll, wie stark Linz als Industriestadt in eine nachhaltige und innovative Zukunft aufbricht. Hier verbinden sich Forschung, Technik und Umweltbewusstsein auf beispielhafte Weise“, so Gegenhuber. Trotz global herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen befindet sich Siemens Energy Linz auf Erfolgs- und Expansionskurs. Mit einer Exportquote von über 80 Prozent gilt das Werk als einer der weltweit führenden Hersteller von Leistungstransformatoren mittlerer Größe.
Fokus liegt auf Zukunftsthemen
Bemerkenswert ist, dass rund die Hälfte aller Transformatoren, die in New York City zum Einsatz kommen, aus Linz stammen. Siemens Energy Linz konzentriert sich auf Zukunftsthemen, die maßgeblich zur Transformation der Industrie beitragen. Diese beinhalten die Entwicklung umweltfreundlicher Transformatoren mit biologisch abbaubaren Isolierflüssigkeiten, die Erforschung und Anwendung grüner Wasserstofftechnologien in Zusammenarbeit mit voestalpine zur Reduktion von CO₂-Emissionen in der Stahlproduktion sowie eine enge Kooperation mit dem Linz Center of Mechatronics (LCM) im Bereich Forschung und Entwicklung.
„Mutige Ideen und neue Zukunftsbilder“
Martin Sigmund, Vice President Medium Power Transformers Europe, hebt hervor: „Transformation gelingt dort, wo Perspektiven verschmelzen – nicht nur, wenn Siemens Energy Transformatoren Strom für die Welt bereitstellt, sondern auch, wenn mutige Ideen im gemeinsamen Dialog zwischen Stadt und Industrie neue Zukunftsbilder für nachhaltiges Geschäft entstehen lassen.“ Mit rund 380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter 55 Lehrlingen in fünf Lehrberufen, zählt der Siemens-Standort Linz zu den bedeutendsten industriellen Arbeitgebern der Stadt.


