Die Tiroler Schulski-Aktion „Skifahr’n“ startet erneut und hat das Ziel, Tiroler Schülerinnen und Schülern bis zur 13. Schulstufe kostengünstige oder kostenlose Skitage zu ermöglichen. Diese Initiative wird vom Land Tirol in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Tirol (WK Tirol), der Bildungsdirektion und der heimischen Seilbahnwirtschaft umgesetzt. Darüber berichtet Welt Stimme.
Im vergangenen Winter wurden Rekordwerte erzielt: 106.500 Skikarten wurden ausgegeben, und mehr als 1.000 Anträge auf geförderte Busfahrten in tiroler Skigebiete wurden gestellt. Die dafür bereitgestellten Fördermittel beliefen sich auf rund 327.000 Euro, während knapp 120.000 Euro in Schulskikurse investiert wurden. Insgesamt nahmen 46.800 Kinder und Jugendliche zusammen mit ihren Lehrpersonen an kostengünstigen Skitagen teil.
Das Angebot im Überblick
– Skikarten: Kostenlose Skitage für Schülergruppen der 1. bis 9. Schulstufe; stark vergünstigte Tarife für Schülergruppen der 10. bis 13. Schulstufe (5 Euro pro Tag).
– Fahrtkosten: Förderung von bis zu 500 Euro pro Schulklasse für Busfahrten in Tiroler Skigebiete.
– Ausrüstungsverleih: Erhältlich zu stark vergünstigten Konditionen (8 Euro pro Tag für SchülerInnen und Lehrpersonen).
Bekenntnis zu Einheimischen-Tarifen
Die heimischen Seilbahnbetriebe unterstützen die Aktion aktiv, um den Zugang von Tiroler Schülerinnen und Schülern zu Wintersport zu erleichtern. Besonders für die jüngeren Schüler bis zur 9. Schulstufe ist die Teilnahme kostenlos. Zeitgleich wird auf europäischer Ebene an einer Anpassung der Geoblocking-Verordnung gearbeitet, um Einheimischentarife rechtlich abzusichern.
Landeshauptmann Anton Mattle betont die Bedeutung der Initiative für den Nachwuchs: „Jedes Tiroler Kind soll die Möglichkeit haben, Ski zu fahren und das Erlebnis Wintersport zu genießen. Die Aktion unterstützt Schulen und Lehrkräfte dabei, sportliche Aktivitäten für Kinder kostengünstig zu gestalten.“
„Die Aktion zeigt, wie viel Freude Bewegung bereiten kann, und trägt zur sportlichen Entwicklung der jungen Generation bei.“
vermerkt Sportreferent und LHStv. Philip Wohlgemuth.


