UNIQA-Versicherung mit starkem Halbjahresergebnis
Die UNIQA-Versicherung hat im ersten Halbjahr 2026 ein positives Ergebnis erzielt. Das Unternehmen gab am Donnerstag bekannt, dass das Ergebnis vor Steuern um 10,5 Prozent auf 327 Millionen Euro gestiegen ist, verglichen mit der ersten Jahreshälfte 2025. Das Konzernergebnis nach Steuern erhöhte sich um 11,1 Prozent auf 258 Millionen Euro.
Die verrechneten Prämien stiegen im gleichen Zeitraum um 12,0 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro. Vor allem die Schaden- und Unfallversicherung trug mit einem Prämienzuwachs von 16,2 Prozent auf rund 3,16 Milliarden Euro zu diesem Wachstum bei. Ein wesentlicher Faktor war das hohe externe Geschäftsvolumen der Rückversicherungstochter UNIQA Re in Zürich.
Die Netto-Combined-Ratio, eine zentrale Kennzahl in der Schaden- und Unfallversicherung, verschlechterte sich leicht von 90,5 auf 91,6 Prozent, bleibt jedoch auf einem sehr guten Niveau. Trotz des Prämienwachstums sank das versicherungstechnische Ergebnis um 4,9 Prozent auf 360 Millionen Euro, während sich das Finanzergebnis auf 176 Millionen Euro verdoppelte.
Für das gesamte Jahr 2026 erwartet der Vorstand ein Ergebnis vor Steuern zwischen 540 und 570 Millionen Euro, vorbehaltlich außergewöhnlich hoher Belastungen. Die Ausschüttungsquote von 50 bis 60 Prozent der Gewinne sowie die Strategie einer jährlich steigenden Dividende je Aktie bleiben unverändert.
Die regulatorische Solvency-II-Kapitalquote lag zur Jahresmitte bei 271 Prozent, nach 275 Prozent am Jahresende 2025.
Einordnung
Die Ergebnisse der UNIQA-Versicherung zeigen ein starkes Wachstum im Prämienbereich. Diese Entwicklungen sind relevant, da sie die Stabilität und Rentabilität des Unternehmens unterstreichen und einen positiven Ausblick auf zukünftige Ausschüttungen und Investitionen bieten.


