Neue Klassenpatenschaften in Eberschwang und Geinberg
In Eberschwang und Geinberg haben vier Unternehmen die Patenschaft für die zweiten Klassen der örtlichen Mittelschulen übernommen. Diese Initiative, die von der Wirtschaftskammer Ried ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, Schülern erste Einblicke in die Arbeitswelt zu gewähren.
Die Unterzeichnung des offiziellen Vertrages erfolgte durch den Direktor der Mittelschule Eberschwang, Joachim Kana, sowie die Klassenvorstände Petra Eiber und Sylvia Hartinger. Die Unternehmen „Fischerleitner Karosseriebau“, „Huber Bau“ und „Die Dachmacher“ übernehmen dabei die Verantwortung für die neuen Klassenpatenschaften.
Christoph Wiesner, Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer, erklärte, dass das Ziel der Initiative sei, Jugendlichen während ihrer Schulzeit Brücken zur Wirtschaft zu schlagen. „Die Schüler sollen die Unternehmen in ihrer Heimat kennenlernen und erste Kontakte knüpfen“, so Wiesner. Die Umsetzung dieser Zusammenarbeit liegen im Ermessen der Vertragspartner. Möglichkeiten wären beispielsweise der Austausch von gesponserten T-Shirts oder Exkursionen zu den Unternehmen.
Erste Berührungspunkte mit der Arbeitswelt
Wiesner betont zudem, dass es für die Betriebe eine ideale Gelegenheit sei, sich bei der nächsten Generation vorzustellen. Eine Unterstützung der Klassenkasse sei ebenfalls denkbar, jedoch nicht das Hauptziel der Patenschaft. Die Klassenvorstände der 2a und 2b in Eberschwang zeigen sich erfreut über die Kooperation: „Diese Zusammenarbeit kann einen bedeutenden Beitrag zur Berufsorientierung leisten und wertet verschiedene Unterrichtsstunden auf.“
Patenschaft auch in Geinberg
Auch in Geinberg wird im Rahmen des Projekts „Schule trifft Wirtschaft“ eine Patenschaft umgesetzt. Die zweite Klasse der Mittelschule mit Klassenvorstand Martin Lener hat die Therme Geinberg als Patenfirma gewonnen. „Durch diese Zusammenarbeit erhalten die Schüler Einblicke in die Arbeitswelt, insbesondere im Bereich Tourismus und Freizeitwirtschaft“, betont Anna Holletz, Leiterin Human Resources im Spa Resort.
Wiesner kündigte an, dass künftig auch Betriebe ab der ersten Klasse eine vierjährige Patenschaft übernehmen sollen. „Ziel ist es, dass die Jugendlichen nach der Pflichtschule wissen, welche Unternehmen und Branchen in der Region vorhanden sind. Im Bezirk gibt es eine große Auswahl an Betrieben, sodass eine Anstellung vor Ort möglich ist, ohne pendeln zu müssen.“


