Wiener Postsparkasse steht zum Verkauf
Die traditionsreiche Postsparkasse am Georg-Coch-Platz in Wien wird veräußert. Dies ist eine Folge der Insolvenz der Signa-Gruppe von René Benko.
Der Masseverwalter hat EHL mit der Vermarktung des denkmalgeschützten Gebäudes beauftragt. Das zwischen 1910 und 1912 nach Plänen von Otto Wagner errichtete Bauwerk gilt als Ikone der Wiener Moderne und ist bis Ende 2118 an die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) verpachtet.
Das Grundstück wird im Rahmen eines langfristigen Baurechtsvertrages angeboten, wobei die Pachteinnahmen an den Verbraucherpreisindex gekoppelt sind. Die Erhaltungs- und Instandhaltungspflichten liegen bei der Republik, und das historische Gebäude fällt nach Vertragsende entschädigungslos an den Grundstückseigentümer zurück. EHL erwartet großes Interesse von Pensionskassen und Stiftungen.
Markus Mendel, Geschäftsführer von EHL Investment Consulting, äußerte, dass stärkstes Interesse von nationalen und internationalen privaten sowie institutionellen Investoren zu erwarten sei. Diese suchen wertgesicherte Cash-Flows, die gängiger Praxis bei Pensionskassen entsprechen.
Einordnung
Der Verkauf der Postsparkasse verändert die Eigentumsverhältnisse eines bedeutenden Wiener Bauwerks. Dies ist besonders relevant in Anbetracht der anhaltenden Nachfrage nach sicheren Investments in der Immobilienbranche.


