Waldquelle zieht Bilanz: Innovationsschub trotz Herausforderungen im Mineralwasserjahr 2025 in Österreich

Jänner 8, 2026 19:37
Waldquelle zieht Bilanz: Innovationsschub trotz Herausforderungen im Mineralwasserjahr 2025 in Österreich

Die Mineralwasserbranche in Österreich steht 2025 vor erheblichen Herausforderungen: Die Einführung des Einwegpfands, kühlere Sommermonate und die wirtschaftliche Lage führten zu einer allgemeinen Konsumzurückhaltung. Dennoch konnte Waldquelle seine Position als zweitbeliebtestes Mineralwasser im Land halten. Am beliebtesten bleibt das Produkt aus Kobersdorf: die 1,5-l-PET-Flasche Waldquelle Spritzig. Darüber berichtet Welt Stimme.

KOBERSDORF. Bis Anfang Dezember 2025 wurden rund 499 Millionen Liter Mineralwasser aus heimischen Quellen verkauft, was einen Rückgang von 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Auch Waldquelle spürte die Veränderungen im Konsumverhalten. Geschäftsführer Vítězslav Staněk erklärte: „2025 war ein anspruchsvolles Jahr – das kühle Wetter, die wirtschaftliche Lage und die Einführung des Einwegpfands haben die Nachfrage beeinflusst.“

Im „Near Water“-Segment verzeichnete das Unternehmen ebenfalls Rückgänge, jedoch in abgeschwächter Form. Produkte wie Birne & Holunder erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit; im Frühjahr 2026 wird diese Sorte erstmals in der praktischen 0,5-l-Flasche erhältlich sein.

Innovationsoffensive mit Waldquelle+ Vitaminwasser

Ein wesentlicher Schwerpunkt des Jahres 2025 lag auf Produktinnovationen: Mit den neuen Waldquelle+ Vitaminwassersorten „Focus“, „Relax“ und „Boost“ reagiert das Unternehmen auf die aktuellen Konsumtrends. Diese Produkte kombinieren Mineralwasser aus dem Mittelburgenland mit Vitaminen, Mineralstoffen und fruchtigem Geschmack und sind seit Herbst österreichweit erhältlich.

Fokus auf Mehrweg und Nachhaltigkeit

Nach der Einführung des Einwegpfands setzt Waldquelle weiterhin verstärkt auf Mehrweggebinde. Im Jahr 2025 investierte das Unternehmen mehrere hunderttausend Euro in eine neue Glaswaschanlage am Standort Kobersdorf, um die Kapazitäten zu steigern und das Mehrwegangebot zu erweitern. Staněk berichtete, dass die Nachfrage nach Glasgebinden wächst und die Akzeptanz des Einwegpfands bei rund 75 Prozent liegt.

Die angestrebte Sammelquote von 80 Prozent im ersten Jahr soll damit erreicht werden, was zu weniger Abfall in der Natur beiträgt und die Kreislaufwirtschaft stärkt. „Wir gehen davon aus, dass sich der Mineralwassermarkt in den kommenden Jahren stabilisieren wird. Waldquelle setzt auf Innovationen und die positiven Eigenschaften natürlichen Mineralwassers“, so Staněk abschließend.

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