Im AGRANA-Konzern wird aufgrund des schwierigen Marktumfeldes im Segment ACS – Zucker zum Bilanzstichtag mit einem nicht zahlungswirksamen Wertminderungsbedarf gerechnet. Die außerplanmäßige Abschreibung wird voraussichtlich das Anlagevermögen des Segments ACS – Zucker in einer Größenordnung zwischen 45 bis 55 Mio. € betreffen. Darüber berichtet Welt Stimme.
TULLN/WIEN. Die endgültige Höhe der Wertminderung wird im Rahmen der Erstellung des AGRANA-Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2025|26 (Bilanzstichtag: 28. Februar 2026) festgestellt. Diese nicht zahlungswirksame außerplanmäßige Abschreibung wird im Ergebnis aus Sondereinflüssen ausgewiesen und hat negative Auswirkungen auf die bisherige Guidance des Ergebnisses der Betriebstätigkeit (EBIT).
Operatives Ergebnis über Vorjahresniveau erwartet
Vor der Wertminderung hatte das Management auf Gruppenebene für das Geschäftsjahr 2025|26 einen signifikanten Anstieg des EBIT auf einen Wert in einer Bandbreite von etwa 45 bis 60 Mio. € prognostiziert.
Die Sonderabschreibung beeinflusst nicht das operative Ergebnis, welches für das Geschäftsjahr 2025|26 auf einen Wert zwischen rund 80 und 85 Mio. € prognostiziert wird und somit moderat über dem Vorjahreswert von 76,5 Mio. € liegt. Die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen der gegenwärtigen geopolitischen und wirtschaftlichen Situation auf den künftigen Geschäftsverlauf der AGRANA-Gruppe sind weiterhin schwer abzuschätzen.
Die Veröffentlichung der Jahresergebnisse 2025|26 sowie des Geschäftsberichtes 2025|26 ist planmäßig für den 12. Mai 2026 vorgesehen.


