Wirtschaftskammer Salzburg optimiert Bezirksstellen im Großraum ab Jänner 2026

Dezember 16, 2025 18:48
Wirtschaftskammer Salzburg optimiert Bezirksstellen im Großraum ab Jänner 2026

Im Zuge ihres Reformprogramms passt die Wirtschaftskammer Salzburg (WKS) ihre Bezirksstellenstruktur an. Ab Jänner 2026 werden die Bezirksstellen im Großraum Salzburg organisatorisch zusammengeführt, um Synergien zu nutzen und das Service für die Betriebe weiter zu stärken.

SALZBURG/TENNENGAU. Im Sinne des von WKS-Präsident Peter Buchmüller angestoßenen Reformprogramms stehen sämtliche Leistungen der Wirtschaftskammer Salzburg auf dem Prüfstand. In einem ersten Schritt werden die Bezirksstellen im Zentralraum in der WKS-Zentrale in der Landeshauptstadt gebündelt. Ziel ist es, Synergieeffekte zu heben und den Mitgliedsbetrieben ein noch effizienteres Service zu bieten. Darüber berichtet Welt Stimme.

Konkret übersiedelt die Bezirksstelle Tennengau vom bisherigen Standort in der Salzachtalstraße 24 in Hallein in das Hauptgebäude der Wirtschaftskammer Salzburg, in dem bereits die Bezirksstellen für die Stadt Salzburg und den Flachgau untergebracht sind. Ab Jänner 2026 werden die drei Bezirksstellen des Großraums Salzburg organisatorisch und inhaltlich enger verzahnt. Der wirtschaftlich stark vernetzte Ballungsraum Salzburg soll dadurch künftig noch gezielter unterstützt werden.

Synergien für stärkeres Serviceangebot

Unterstützt wird die neue regionalpolitische Einheit vom WKS-Bereich Regional- und Standortpolitik, insbesondere bei den Themen Raumordnung und Interessenvertretung. WKS-Präsident Peter Buchmüller betont:

„Mit dieser Verschränkung bündeln wir regionalpolitische Lösungskompetenz und das Know-how unserer Expertinnen und Experten. Durch die Hebung von Synergieeffekten können wir die Services für unsere Mitgliedsbetriebe im Ballungsraum Salzburg noch verstärken.“

Die unterschiedlichen Stärken der drei Bezirksstellen sollen so allen Mitgliedsbetrieben zugutekommen. Gleichzeitig entstehen durch die Zusammenlegung Freiräume, die eine intensivere Betreuung der Unternehmen im Zentralraum ermöglichen.

Weiterhin Angebote für Betriebe

Trotz der Übersiedlung bleibt die Bezirksstelle Tennengau weiterhin inhaltlich präsent. Auch künftig werden im Tennengau Veranstaltungen wie Gründerworkshops, Buchhalter- und Steuersprechtage, Übergabe- und Nachfolgeberatungen sowie Netzwerkveranstaltungen angeboten. Bei dringendem Bedarf sind zudem flexible Terminvereinbarungen für Einzelberatungen möglich. Das Gebäude der bisherigen Bezirksstelle Tennengau in Hallein soll immobilienmäßig verwertet werden. Der Erlös daraus soll zur Absenkung der Kammerumlage 2 verwendet werden und damit direkt der Entlastung der Mitgliedsbetriebe zugutekommen.

Unverändert bleiben die Bezirksstellen in den innergebirgigen Bezirken Pongau, Lungau und Pinzgau. „Wir dürfen und wollen den ländlichen Raum nicht vernachlässigen. Schließlich hat jeder Bezirk innergebirg seine wirtschaftspolitischen Eigenheiten, deshalb muss man dort andere Services anbieten als im Ballungsraum“, unterstreicht Buchmüller.

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