Ausblick 2026: Wirtschaftskammer Tulln sieht leichten Aufschwung
Das neue Jahr hat begonnen und die Wirtschaftskammer Bezirksstelle Tulln mit Obmann Christian Bauer gibt einen Ausblick aufs neue Jahr. Darüber berichtet Welt Stimme.
BEZIRK TULLN. Die letzten fünf Jahre waren geprägt von unvorhersehbaren Ereignissen, darunter eine Pandemie und ein Jahrhunderthochwasser. Christian Bauer, Obmann der Wirtschaftskammer Bezirk Tulln, prognostiziert für 2026 einen leichten wirtschaftlichen Aufschwung, trotz der Herausforderungen, die das Hochwasser im September 2024 mit sich brachte.
Ist abzuschätzen, wie das neue Jahr für unsere Unternehmer im Bezirk Tulln wird?
CHRISTIAN BAUER: „Die letzten fünf Jahre und auch das Hochwasser im September 2024 haben uns gezeigt, dass unvorhersehbare Ereignisse die wirtschaftliche Situation stark beeinflussen können. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich unsere Mitgliedsbetriebe einem leichten Aufschwung gegenübersehen, wie es auch das WIFO für 2026 prognostiziert.“
Welchen Herausforderungen und Chancen stehen sie gegenüber?
Der Mangel an Lehrlingen und Fachkräften, bedingt durch weniger Geburten und den Pensionsantritt geburtenstarker Jahrgänge, bleibt auch 2026 ein zentrales Thema für die Unternehmen. Zusätzlich stellt der Trend zu Teilzeitarbeit für viele Branchen eine Herausforderung dar.
Wie wird sich KI auf unsere Unternehmer auswirken?
Bauer betont, dass Unternehmen, die sich mit KI-Anwendungen beschäftigen und offen für neue Technologien sind, einen Wettbewerbsvorteil haben werden. Dennoch bleibt gutes Handwerk unverzichtbar und kann nicht durch Roboter ersetzt werden.


