Christian Bauer: 80 Prozent der arbeitsrechtlichen Forderungen erfolgreich abgewehrt
TULLN. Der Obmann der Bezirksstelle Tulln, Christian Bauer, hat angekündigt, dass „80 Prozent aller Forderungen an Unternehmen vor einem Arbeits- und Sozialgericht, die über uns laufen, mit Hilfe von spezialisierten Juristinnen und Juristen aus den WKNÖ-Bezirks- und Außenstellen in ganz Niederösterreich abgewehrt werden“. Diese positiven Zahlen reflektieren die effektiven Unterstützungsmöglichkeiten, die den Unternehmen in arbeitsrechtlichen Belangen geboten werden.
Vorwürfe wie „Meine Überstunden wurden nicht ausbezahlt“, „meine Einstufung ist zu gering“ oder „ich wurde grundlos entlassen“ sind häufige Herausforderungen für Arbeitnehmer, die sich an die Bezirksstelle wenden. Bauer betont, dass bei arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen die Bezirksstelle Tulln der richtige Ansprechpartner ist, da sie vor Ort arbeitsrechtliche Beratungen und die Sachverhaltserhebung übernimmt. Dadurch kann die Rechtslage beurteilt und, falls notwendig, eine Vertretung vor dem Arbeits- und Sozialgericht gewährleistet werden.
Diese Vertretung erfolgt durch eine eigene Arbeitsgerichtsgruppe aus spezialisierten WKNÖ-Bezirks- und Außenstellenreferentinnen und -referenten. Bauer hebt hervor, dass die Bündelung von Kompetenzen und die umfangreiche Erfahrung dieser Gruppe aus ihrer Praxis vor Gericht einen wesentlichen Vorteil für die Unternehmen darstellt.
Niederösterreichs Unternehmen zeigen Verantwortung
Bauer führt weiter aus, dass „80 Prozent aller Forderungen erfolgreich abgewehrt wurden und nur wenige vor Gericht landeten“. Bezieht man die Anzahl der Verfahren auf die über 116.000 Mitgliedsunternehmen der WKNÖ, wird deutlich, dass rechtliche Auseinandersetzungen gegen Niederösterreichs Unternehmen die Ausnahme sind. „Niederösterreichs Unternehmen schauen auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das Miteinander funktioniert bestens und alle ziehen an einem Strang“, so Bauer.
Zusätzlich zu den Gerichtsverfahren stehen die Expertinnen und Experten in der Bezirksstelle Tulln den Betrieben jederzeit für sämtliche arbeitsrechtliche Auskünfte und Beratungen zur Verfügung. „So werden schon im Vorfeld Ungereimtheiten aus dem Weg geräumt. Ich rate unseren Betrieben in der Region, bei arbeitsrechtlichen Vorwürfen rasch mit uns in Kontakt zu treten. Denn je früher wir Informationen über den Sachverhalt haben, desto besser können wir gemeinsam mit den Unternehmerinnen und Unternehmern die weiteren möglichen Schritte diskutieren. Das ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Verfahrensführung!“, betont Bauer. Darüber berichtet Welt Stimme.


