Ferienprogramm „Coding4Kids“ zieht 2025 in Kufstein und Wörgl beinahe 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an.
KUFSTEIN. In den Sommerferien hatten 52 Kinder aus dem Bezirk Kufstein die Möglichkeit, in die digitale Technologie einzutauchen und am Ende ein eigenes Spiel zu programmieren. Das Ferienprogramm „Coding4Kids“ fand in Kufstein und Wörgl statt, wobei heuer in ganz Tirol fast 500 Kinder teilnahmen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Start im Jahr 2017
Das Programm wurde 2017 von Mario Eckmaier, dem Gründer und Vorsitzenden von „Coding4Kids“, ins Leben gerufen und ist mittlerweile zu einer wahren Erfolgsgeschichte geworden. Anfangs als Pilotprojekt in Innsbruck gestartet, wird es heute in jedem Bezirk Tirols angeboten. Es gilt als eine der größten Digitalbildungsinitiativen für Kinder in Österreich.
Kindern im Alter von 10 bis 15 Jahren wird spielerisch der Zugang zur Programmierung vermittelt. „Wir wollen unsere Begeisterung für Technologie weitergeben und jungen Menschen frühzeitig das Rüstzeug für ihre digitale Zukunft mitgeben“, erläutert Eckmaier.
Früh fürs Berufsfeld begeistern
Florian Schletterer, Geschäftsführer der Kufgem GmbH, hebt die praktische Bedeutung des Projekts hervor und betont, dass das Feriencamp eine hervorragende Gelegenheit darstellt, um Kinder und Jugendliche frühzeitig für Berufe im digitalen Sektor zu interessieren. „Digitalisierung beginnt in den Köpfen junger Menschen. Wir freuen uns, wenn wir junge Leute schon sehr früh für dieses spannende Berufsfeld begeistern können“, sagt Schletterer.
Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit
Sonja Altenburger, Bezirksobfrau der Wirtschaftskammer Kufstein, betont die Wichtigkeit digitaler Kompetenzen für die Zukunftsfähigkeit der lokalen Betriebe: „Gerade im Bezirk Kufstein sehen wir, wie wichtig digitale Kompetenzen für die Zukunftsfähigkeit unserer Betriebe sind. Bildung, Fachkräftenachwuchs und digitale Kompetenz sind entscheidende Schlüssel für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit. Mit Coding4Kids geben wir Kindern schon früh die Möglichkeit, diese Kompetenzen zu entwickeln.“ Die Nachfrage nach den Kursen ist hoch, die Plätze sind durchweg ausgebucht.


