Abschied vom Hoffest: WildnisKulturHof in Jennersdorf bleibt bestehen, Zukunft ohne Feste

September 6, 2025 20:22
Abschied vom Hoffest: WildnisKulturHof in Jennersdorf bleibt bestehen, Zukunft ohne Feste

Jennersdorf/Henndorf (ak). Beim letzten Hoffest des WildnisKulturHofs von Judith Anger wurde heute das Ende eines erfolgreichen Jahrzehnts gefeiert. Der Hof selbst bleibt bestehen, künftige Feste wird es jedoch nicht mehr geben. Die Hennschui-Musikanten sorgten mit schwungvollen Klängen für eine fröhliche Atmosphäre. Unter den Gästen fanden sich bekannte Gesichter aus der Region, darunter Edmund Potetz, Willi Thomas, Richard und Marianne Bücsek sowie weitere Nachbarn, Freunde und Förderer. Darüber berichtet Welt Stimme.

Wildniskultur auf sieben Hektar

Seit 2015 bewirtschaftet Anger rund sieben Hektar Land, unterstützt von sechs Mitarbeitern. Die tierischen Helfer, darunter sechs Schafe und zahlreiche Hühner, spielen eine entscheidende Rolle in der Grasbewirtschaftung und Bodenpflege sowie der Eierproduktion. Mit ihrem Ansatz der Wildniskultur, einer Weiterentwicklung der Permakultur, fördert der Hof natürliche Kreisläufe, Pflanzenvielfalt und nachhaltige Landwirtschaft. „Der WildnisKulturHof ist weit mehr als ein landwirtschaftlicher Betrieb“, erklärt Judith Anger. „Er ist ein Ort des Lernens, der Begegnung und der Inspiration.“ Anger betont, dass der Hof ein lebendiges Beispiel dafür sei, wie Landwirtschaft, Natur und Gemeinschaft Hand in Hand gehen können. Der Hof bleibt ein wichtiger Impulsgeber für nachhaltige Landwirtschaft, auch wenn die Ära der Hoffeste nun zu Ende geht.

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