Ein Verputzer aus dem Bezirk Eferding wurde von seinem Arbeitgeber ohne sein Wissen von der Krankenversicherung abgemeldet, nachdem er erkrankte. Darüber hinaus zahlte das Unternehmen den Lohn für zwei Monate nicht. Darüber berichtet Welt Stimme.
Der Verputzer war seit sieben Monaten bei der Firma beschäftigt, als er krank wurde. Nur wenige Tage nach seiner Krankmeldung meldete der Arbeitgeber ihn fristwidrig bei der Krankenversicherung ab. Eine Woche später erhielt der Mann eine telefonische Kündigung. Der größte Schock wartete jedoch noch auf ihn: Das Unternehmen entzog ihm den Lohn für zwei Monate sowie die Beendigungsansprüche. Zudem erhielt der Arbeiter keine Lohnabrechnung.
7.735 Euro zurück
In dieser Situation wandte sich der Verputzer an die Arbeiterkammer (AK) Eferding, die die Firma auf die Ansprüche des Mannes hinwies. Nach mehrmaliger Intervention lenkte die Firma schließlich ein, korrigierte das falsche Abmeldedatum und bezahlte den für den gesamten Zeitraum zustehenden Lohn sowie das Weihnachtsgeld. Das Ergebnis: Der Eferdinger erhielt rund 7.735 Euro ausgezahlt. „Der Erfolg der Arbeiterkammer ist der Beweis, dass es sich lohnt, eine Rechtsberatung in der AK in Anspruch zu nehmen“, so AK-Präsident Andreas Stangl. Die AK Eferding betont, dass es besser sei, einmal zu viel nachzufragen, als auf Rechtsansprüche zu verzichten.


