Bayerische Saalforste feiern 20 Jahre nachhaltige Forstwirtschaft mit Fest in St. Martin

Oktober 22, 2025 09:42
Bayerische Saalforste feiern 20 Jahre nachhaltige Forstwirtschaft mit Fest in St. Martin

20-jähriges Jubiläum der Bayerischen Saalforste in St. Martin

ST. Martin. Die Bayerischen Saalforste haben in St. Martin ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert und zahlreiche Attraktionen geboten, die Besuchern die Waldwirtschaft näherbrachten. Laut Thomas Zanker, Leiter des Forstbetriebs St. Martin, waren Kunden, Partner und Anwohner anwesend. Darüber berichtet Welt Stimme.

Die Veranstaltung sorgte für Begeisterung, besonders eine Maschinenschau, die die Entwicklungen in der Waldwirtschaft von früher bis heute eindrucksvoll verdeutlichte. Die Besucher waren fasziniert von einem nachgebauten historischen Rindenkobel und einer Vorführung einer modernen Seilkrananlage, die heute im Einsatz ist.

Entdeckungen und wichtige Informationen über den Wald

Zusätzlich konnten die Gäste an einer geführten Waldwanderung teilnehmen, die neue Perspektiven auf den Wald eröffnete. Zanker betonte, dass Informationen über den Wald und seine Bewohner im Fokus standen. Da der Borkenkäfer ein häufiges Thema ist und viele wenig über ihn wissen, gab es ein Schätzspiel sowie umfassende Informationen über das Insekt.

Für Jung und Alt war ein abwechslungsreiches Programm geboten, das auch kulinarische Köstlichkeiten umfasste. Ein Wildfleischgrill rundete den „Tag des Waldes“ erfolgreich ab. Zanker erinnerte sich, dass vor 20 Jahren nur die bayerische Staatsforstverwaltung für Staatswald, Privatwald und Körperschaftswald zuständig war.

Veränderungen in der Forstverwaltung

„Die Forstverwaltung hatte sowohl hoheitliche als auch forstbetriebliche Aufgaben. Mit der Gründung der Bayerischen Staatsforste hat sich dies geändert. Die neue Organisation ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und umfasst 41 Forstbetriebe im Freistaat Bayern sowie rund 2.600 Mitarbeitende“, erklärte der Forstbetriebsleiter.

Besonders ist der Forstbetrieb St. Martin im Pinzgau, der in einem Staatsvertrag von 1829 geregelt ist. Naturnaher Waldbau sowie die Berücksichtigung von Naturschutzanliegen und den Interessen der Waldnutzer sind Teil einer integrativen Waldwirtschaft. Der Freistaat Bayern bleibt Eigentümer des Forstbetriebs.

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