WKNÖ legt Wert auf arbeitsrechtliche Aufklärung in Niederösterreich
Die Vorwürfe an Unternehmen in Niederösterreich, wie „Meine Überstunden wurden nicht ausbezahlt“ oder „Ich wurde grundlos entlassen“, sind vielfältig. „Werden Betriebe mit arbeitsrechtlichen Vorwürfen konfrontiert, ist unsere Bezirksstelle Baden der richtige Erstansprechpartner. Wir übernehmen vor Ort die arbeitsrechtlichen Beratungen und die Sachverhaltserhebung, auf deren Grundlage die Rechtslage beurteilt wird und vertreten — falls notwendig — vor dem Arbeits- und Sozialgericht. Dafür steht eine eigene Arbeitsgerichtsgruppe aus spezialisierten WKNÖ-Bezirks- und Außenstellenreferentinnen und -referenten zur Verfügung“, erklärt Badens Bezirksstellenobmann Sebastian Makoschitz-Weinreich. Darüber berichtet Welt Stimme.
Verfahren selten in Niederösterreich
„80 Prozent aller Forderungen wurden dabei erfolgreich abgewehrt und nur wenige landeten vor Gericht. Setzen wir die Anzahl der Verfahren in Relation zu den über 116.000 Mitgliedsunternehmen der WKNÖ, sehen wir deutlich, dass Verfahren gegen Niederösterreichs Unternehmen eine absolute Ausnahme sind. Sprich: Niederösterreichs Unternehmen schauen auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das Miteinander funktioniert bestens und alle ziehen an einem Strang“, so Makoschitz-Weinreich.
Faktenbasiert und transparent
Die Führungsebene fordert zudem eine sachliche Betrachtung der erkämpften Millionen für die Arbeitnehmer in Niederösterreich. „Wir dürfen hier einfach nicht Äpfel mit Birnen vergleichen! Fakt ist, Niederösterreichs Unternehmen sind vorbildliche Arbeitgeber“, betont Makoschitz-Weinreich. Die Berichterstattung über erkämpfte Beträge beinhaltet häufig auch Werte aus dem Insolvenzfonds, die keine strittigen Ansprüche darstellen und nichts mit gerichtlichen Verfahren zu tun haben.
Präventive Beratung entscheidend
Die Bezirksstelle in Baden bietet den Betrieben jederzeit Unterstützung bei arbeitsrechtlichen Fragen an. „Ich rate unseren Betrieben in der Region bei arbeitsrechtlichen Vorwürfen rasch mit uns in Kontakt zu treten. Denn je früher wir Informationen über den Sachverhalt haben, desto besser können wir gemeinsam mit den Unternehmerinnen und Unternehmern die weiteren möglichen Schritte diskutieren. Das ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Verfahrensführung!“ so Bezirksstellenobmann Sebastian Makoschitz-Weinreich.


