Die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) bietet ihren Mitgliedsbetrieben umfassende Unterstützung in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten – von der ersten Beratung bis zur Vertretung vor dem Arbeits- und Sozialgericht. Darüber berichtet Welt Stimme.
Erstkontakt bei arbeitsrechtlichen Vorwürfen
„Werden Betriebe mit arbeitsrechtlichen Vorwürfen konfrontiert, sind unsere 23 Bezirks- und Außenstellen in ganz Niederösterreich die richtigen Erstansprechpartner. Sie übernehmen vor Ort die arbeitsrechtlichen Beratungen und die Sachverhaltserhebung, auf deren Grundlage die Rechtslage beurteilt wird und vertreten — falls notwendig — vor dem Arbeits- und Sozialgericht“, erklärt WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker.
Juristinnen und Juristen im Einsatz
Für die gerichtliche Vertretung steht eine spezialisierte Arbeitsgerichtsgruppe aus erfahrenen Juristinnen und Juristen der WKNÖ-Bezirks- und Außenstellen zur Verfügung. Diese bündeln ihr Fachwissen und ihre Erfahrung aus zahlreichen Verfahren. Der Vorteil dieser spezialisierten Gruppe liegt in der Bündelung von Kompetenzen und der umfangreichen Erfahrung dieser Referentinnen und Referenten durch ihre Vertretungspraxis vor Gericht.
„80 Prozent aller Forderungen an Unternehmen vor einem Arbeits- und Sozialgericht, die über uns laufen, werden mit Hilfe von spezialisierten Juristinnen und Juristen den WKNÖ-Bezirks- und Außenstellen abgewehrt“, betont Ecker. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 164 gerichtliche Verfahren begleitet. Diese Zahl ist im Vergleich zu den über 116.000 Mitgliedsunternehmen der WKNÖ als gering einzustufen. „Setzen wir die Anzahl der Verfahren – 164 gerichtliche Verfahren – in Relation zu den über 116.000 Mitgliedsunternehmen der WKNÖ, sehen wir deutlich, dass Verfahren gegen Niederösterreichs Unternehmen eine absolute Ausnahme sind. Niederösterreichs Unternehmen kümmern sich um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und das Miteinander funktioniert bestens“, so der WKNÖ-Präsident.
Frühzeitige Beratung verhindert Konflikte
Zusätzlich zur gerichtlichen Vertretung bietet die WKNÖ ihren Mitgliedern umfangreiche arbeitsrechtliche Beratungen an. Damit können viele Probleme bereits im Vorfeld gelöst werden.
„So werden schon im Vorfeld Ungereimtheiten aus dem Weg geräumt. Dennoch rate ich unseren Betrieben, bei arbeitsrechtlichen Vorwürfen rasch mit ihrer WKNÖ-Bezirks- und Außenstelle in Kontakt zu treten. Denn je früher wir Informationen über den Sachverhalt haben, desto besser können wir gemeinsam mit den Unternehmerinnen und Unternehmern die weiteren Schritte planen. Das ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Verfahrensführung!“, unterstreicht Ecker.


