Das Berufliche Bildungs- und Rehabilitationszentrum Linz (BBRZ) feierte mit zahlreichen Gästen und Partnern aus der Wirtschaft sein 50-jähriges Bestehen. Seit 1975 steht das BBRZ in Oberösterreich für erfolgreiche berufliche Wiedereingliederung. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die im Jahr 1975 in Linz gegründete Einrichtung ist heute an 23 Standorten in Österreich vertreten und gilt als erste Anlaufstelle für berufliche (Re-)Integration. Das BBRZ hat sich als zuverlässiger Partner für Menschen etabliert, die nach einer Krankheit oder einem Unfall den Weg zurück in den Beruf finden möchten, sowie für Institutionen, die diese Rückkehr unterstützen. „Die enge Zusammenarbeit mit unseren Auftraggebern AMS, PV, AUVA sowie den Sozialversicherungsträgern ist die Basis für unseren Erfolg“, erklärte Mark Heckmann, Geschäftsstellenleiter des BBRZ Linz.
Enge Verflechtung mit Wirtschaft
Im Jahr 2023 befanden sich 80 Prozent der Kunden, die ihre Qualifizierung im BBRZ Oberösterreich abgeschlossen hatten, im Jahr nach ihrer beruflichen Rehabilitation in einer nachhaltigen Beschäftigung, die länger als 90 Tage dauerte. Über 1.000 Fachkräfte konnten im vergangenen Jahr ihren Weg ins Berufsleben finden. Das BBRZ profitiert nicht nur von jahrelanger Expertise, sondern auch von einer engen Vernetzung mit der regionalen und nationalen Wirtschaft. Zwischen 2022 und 2024 arbeitete das BBRZ mit mehr als 5.000 Unternehmen zusammen und organisierte allein im Jahr 2024 über 3.200 Praktika und Firmenkooperationen.
„Soziale und wirtschaftliche Notwendigkeit“
Im Rahmen des Festakts fanden zwei Diskussionsrunden statt, die die soziale und wirtschaftliche Notwendigkeit beruflicher Rehabilitation deutlich machten. Themen wie Integration nach einem Unfall oder einer Krankheit, Potenziale am Arbeitsmarkt sowie die Zukunft der Rehabilitation in Zeiten von Digitalisierung und Fachkräftemangel wurden intensiv diskutiert. Werner Grünstäubl, Geschäftsführer der BBRZ Reha GmbH, betonte: „Für die Optimierung und Erweiterung unserer Angebote ist zukunftsorientiertes Handeln maßgeblich. Dabei behalten wir wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen genau im Blick.“


