In der Gemeinde Ernstbrunn erfolgte auf einer ehemaligen Deponie der Spatenstich für eine neue Photovoltaikanlage. Darüber berichtet Welt Stimme.
KLEMENT. „Mit dieser Photovoltaikanlage nutzen wir eine bereits vorbelastete Fläche sinnvoll für die Energiewende und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur regionalen Versorgungssicherheit“, betont Markus Winter, Vorstand der Windkraft Simonsfeld.
Inbetriebnahme im April
Die ehemalige Deponie in Klement ist agrarisch nicht mehr nutzbar. Die Inbetriebnahme der neuen Energiequelle ist für Anfang April 2026 geplant. Die Anlage soll rund 1.000 Megawattstunden Strom pro Jahr erzeugen und wird somit künftig den Bedarf von 250 Haushalten decken. Bei der Errichtung wird ein besonderes Augenmerk auf den Naturschutz und die Artenvielfalt gelegt. Eine begleitende ökologische Bauaufsicht sorgt dafür, dass der pannonische Trockenrasen sowie die Sperbergrasmücke keinen Schaden erleiden.
Energie-Autarkie
Die Gemeinde Ernstbrunn begrüßt das Projekt: „Es ist ein Beispiel dafür, wie erneuerbare Energie, Naturschutz und regionale Verantwortung erfolgreich miteinander verbunden werden können“, lobt Bürgermeister Gerhard Toifl. Karl Wilfing, Landtagspräsident von Niederösterreich, unterstreicht ebenfalls die Bedeutung des Vorhabens: „Das ist ein wertvoller Beitrag für die Energie-Autarkie unseres Landes, die immer wichtiger wird. Der Ausbau erneuerbarer Energie ist ein zentraler Baustein für die Energieunabhängigkeit Niederösterreichs.“
15 Jahre sauberer Strom
Für die Windkraft Simonsfeld ist es die zweite Photovoltaikanlage. „Die Erste in der Slowakei liefert bereits seit fast 15 Jahren sauberen Strom“, versichert Vorstand Winter. Das Unternehmen vertraut auf die Kombination aus Windkraft und Photovoltaik. „Beide Technologien ergänzen einander ideal. Mit dem Schwerpunkt von Wind im Winter und Photovoltaik im Sommer“, erklärt Winter.
Internationale Erfahrung
Dabei baut die Windkraft Simonsfeld AG mit Firmensitz in Ernstbrunn auf jede Menge internationale Erfahrung. Mit 94 Windenergieanlagen in Österreich, zwei in Bulgarien und einem Sonnenkraftwerk in der Slowakei wird der Strombedarf von nicht weniger als 186.000 Haushalten erzeugt. Dafür beschäftigt das Unternehmen 140 Mitarbeiter.


