Kufstein: Gründerideenwettbewerb „Fit4Business“ kürt innovative Projekte und fördert Unternehmertum

Jänner 14, 2026 09:58
Kufstein: Gründerideenwettbewerb „Fit4Business“ kürt innovative Projekte und fördert Unternehmertum

Der Geschäftsideenwettbewerb des Instituts für Entrepreneurship & Innovation der FH Kufstein Tirol bot eine Bühne für innovative Gründerideen aus der Region.

KUFSTEIN, BEZIRK KUFSTEIN (red). Am Donnerstag, den 11. Dezember 2025, fand das Finale des Geschäftsideenwettbewerbs „Fit4Business“ der FH Kufstein statt, bei dem angehende Gründer ihre Konzepte präsentierten. Darüber berichtet Welt Stimme.

Ideen vor Jury präsentieren

Die Teilnehmer aus dem Kufsteiner Unterland nutzten die Plattform des Instituts für Entrepreneurship & Innovation, um ihre Geschäftsideen einer Fachjury vorzustellen. Die Veranstaltung bot eine wertvolle Gelegenheit, professionelles Feedback zu erhalten, die Ideen weiterzuentwickeln und sich mit relevanten Akteuren zu vernetzen.

Interdisziplinäre Fachjury

Die Auswahl der Konzepte, die vor der interdisziplinär besetzten Jury präsentiert werden durften, erfolgte durch ein sogenanntes Potenzialpapier. Dieses Dokument bewertet die Geschäftsidee anhand von Kriterien wie Innovationsgrad, Kundennutzen und wirtschaftlicher Tragfähigkeit. Die Jury umfasste Experten aus Wirtschaft, Gründungsförderung und Hochschule, darunter der Unternehmer und Mentor Reinhold M. Karner. Er betonte: „Man muss Gründer:innen die Chance geben, ihre Ideen zu testen, sich kritischen Fragen zu stellen und daraus zu lernen – egal, ob sie die Idee umsetzen oder verwerfen“.

Die Siegerprojekte 2025

Den ersten Platz und ein Preisgeld von 300 Euro sicherte sich Kathrin Lindauer mit der Plattform Gastgeber-Zukunft.at. Diese KI-gestützte Lösung zielt darauf ab, betriebliche Abläufe im Gastgewerbe zu optimieren und Gastgeber im Alltag zu entlasten. Lindauer erklärte: „Allein die Erfahrung, vor einer Fachjury zu präsentieren und sich kritischen Fragen zu stellen, ist enorm wertvoll. Genau diese Fragen helfen dabei, die eigene Idee weiter zu schärfen.“
Der zweite Platz wurde an zwei Projektträger vergeben: Patrick Funke-Rapp überzeugte mit EcoSport Nation, einem nachhaltigen Sharing-System für Sportgeräte, während Alexander Zimmerer mit GreenSenseRobotics.at eine datenbasierte Lösung zur Messung von Umwelt- und Sicherheitsauswirkungen in Unternehmen präsentierte. Beide erhielten jeweils 200 Euro.
Ebenfalls den dritten Platz teilten sich zwei Teilnehmer: Serafim Karalionok stellte die Lern-App Cleverhinos vor, während Christoph Hechenbichler mit Kinovo, einer digitalen Plattform zur Förderung eines gesunden und aktiven Aufwachsens von Kindern, punktete. Beide Projekte wurden mit jeweils 100 Euro ausgezeichnet.

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